{"id":1119,"date":"2015-02-06T16:11:46","date_gmt":"2015-02-06T15:11:46","guid":{"rendered":"http:\/\/kruste.selfhost.me\/wordpress\/?page_id=1119"},"modified":"2020-06-10T12:02:09","modified_gmt":"2020-06-10T10:02:09","slug":"blog-2003-australien","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/kruste.selfhost.me\/wordpress\/?page_id=1119","title":{"rendered":"BLOG 2003 (Australien, das andere Austrailen, Cocos und Christmas)"},"content":{"rendered":"<div id=\"pl-1119\"  class=\"panel-layout\" ><div id=\"pg-1119-0\"  class=\"panel-grid panel-no-style\" ><div id=\"pgc-1119-0-0\"  class=\"panel-grid-cell\" ><div id=\"panel-1119-0-0-0\" class=\"so-panel widget panel-first-child\" data-index=\"0\" ><\/div><div id=\"panel-1119-0-0-1\" class=\"so-panel widget widget_black-studio-tinymce widget_black_studio_tinymce panel-last-child\" data-index=\"1\" ><div class=\"textwidget\"><div class=\"article-main-content\">\n<div class=\"article-content\">\n<div class=\"article-main-content\">\n<div class=\"article-content\">\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Die Reisedaten<\/strong><\/span><\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>12.09.2003<\/p>\n<ul>\n<li>Fahrt mit der Bahn nach\u00a0D\u00fcsseldorf<\/li>\n<\/ul>\n<p>12.09.2003<\/p>\n<ul>\n<li>Flug \u00fcber Dubai\u00a0nach Perth<\/li>\n<\/ul>\n<p>13.09.2003\u00a0- 15.09.2003<\/p>\n<ul>\n<li>Perth<\/li>\n<\/ul>\n<p>15.09.2003\u00a0- 22.09.2003<\/p>\n<ul>\n<li>Christmas Island<\/li>\n<\/ul>\n<p>22.09.2003 - 06.10.2003<\/p>\n<ul>\n<li>Cocos Keeling Island<\/li>\n<\/ul>\n<p>06.10.2003 - 07.10.203<\/p>\n<ul>\n<li>Perth<\/li>\n<\/ul>\n<p>07.10.2003 - 08.10.2003<\/p>\n<ul>\n<li>Flug nach\u00a0Dubai<\/li>\n<\/ul>\n<p>08.10.2003 - 12.10.2003<\/p>\n<ul>\n<li>Dubai\u00a0<\/li>\n<\/ul>\n<p>12.10.2003<\/p>\n<ul>\n<li>Flug nach D\u00fcsseldorf. Bahnfahrt nach Hannover<\/li>\n<\/ul>\n<p>\u00a0<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><div id=\"pg-1119-1\"  class=\"panel-grid panel-no-style\" ><div id=\"pgc-1119-1-0\"  class=\"panel-grid-cell\" ><div id=\"panel-1119-1-0-0\" class=\"so-panel widget widget_black-studio-tinymce widget_black_studio_tinymce panel-first-child\" data-index=\"2\" ><h3 class=\"widget-title\">12.09.2003<\/h3><div class=\"textwidget\"><div class=\"article-main-content\">\n<div class=\"article-content\">\n<p class=\"paragraph_style\"><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Die Anreise<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Premiere, ab D\u00fcsseldorf\u00a0sind wir noch nie geflogen. Die Fahrt mit dem Zug von Hannover nach D\u00fcsseldorf ging recht schnell und nach gut 2 \u00bd Stunden konnten wir direkt am Airport aussteigen. Leider gab es keine Kofferkulis, da diese angeblich immer auf die Schienen geworfen werden, so die Aussage des Personals doch auch die Skybahn war defekt, ob die auch beworfen wird ? Mein Resultat \u2013 es gibt andere Flugh\u00e4fen, da geht das besser.<\/p>\n<p>Der CheckIn verlief daf\u00fcr ohne Probleme und das mit sehr schwerem Handgep\u00e4ck <span style=\"font-family: Wingdings;\">\uf04a<\/span> . Jetzt wollten wir mal sehen, ob die Emirates-Airline wirklich so gut ist wie immer behauptet wird. Die Damen am Schalter hatten auf jeden Fall schon sehr witzige H\u00fcte auf.<\/p>\n<p>Beim Aufruf zum Boarding konnten Familien als erste an Board gehen und das Flugzeug war alle erste Wahl. Jeder hat seinen eigenen Bildschirm am Platz und kann zwischen mehreren Filmen ( einer auch auf Deutsch ) und 18 Videospielen w\u00e4hlen. Zu meiner Freude war das Personal sehr\u00a0aufmerksam und freundliche, es brachte auch ohne Murren Gin-Tonic in Massen. Halt, besser nicht so viel, sonst sind wir in Dubai schon lustig.<\/p>\n<p>Beim Stopp in Dubai h\u00e4tten wir schon unser Reisekasse aufbrauchen k\u00f6nnen.<br \/>Die Sonnenbrille von Bolle gibt es f\u00fcr ca. 60 \u20ac ( sollte in Perth sp\u00e4ter 100 \u20ac kosten) und eine TAG HEUER ist auch f\u00fcr 900 \u20ac zu erstehen, aber die Devise hei\u00dft hart bleiben, nicht kaufen.<br \/>Der Flug von Dubai nach Perth dauerte noch weiter 11 Stunden ( DUS \u2013 Dubai 6 Stunden ), alle Videofilme sind jetzt\u00a0schon bekannt und die Videospiele laufen nicht. Die Zeit wird laaaaaaaaaaaang. Wir landeten nach insgesamt gut 24 Stunden in Australien.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div><\/div><div id=\"panel-1119-1-0-1\" class=\"so-panel widget widget_black-studio-tinymce widget_black_studio_tinymce\" data-index=\"3\" ><h3 class=\"widget-title\">13.09.2003<\/h3><div class=\"textwidget\"><div class=\"article-main-content\">\n<div class=\"article-content\">\n<p><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Ankunft in Perth:<\/span><\/strong><\/p>\n<p>Oh, was wird das hier wohl werden. Kaffee, Milch, Wurst, K\u00e4se und usw. d\u00fcrften nicht nach Australien importiert werden. Was passiert denn nun mit unseren Sachen im Koffer ? Sollten wir jetzt alles in den M\u00fcll werfen m\u00fcssen ?<\/p>\n<p>Die Schilder mit den Hinweisen, dass\u00a0200 $ Strafe bei Versto\u00df gegen die Einfuhr von Lebensmitteln gezahlt werden m\u00fcssen, zeigten Wirkung. Wir geben besser alles an was da in unseren Koffern schlummerte. Beim Cappuccino ist sich die Dame beim Zoll nicht sicher, ob dieser eingef\u00fchrt werden d\u00fcrfe aber es geht doch und wir konnten alles mit nach Australien nehmen.<\/p>\n<p>Ich bin gespannt, ob weitere \u00dcberraschungen auf uns warten.<\/p>\n<p>Die erste \u00dcberraschung gab es schon bei der Fahrt mit dem Taxi zum Hotel. 50 AUD ( 33 \u20ac ) sind da schnell weg und ich bewunderte das Tempo des Taxameters.<\/p>\n<p>Am gebuchten Hotel, das Indian Ocean Hotel, angekommen stellten wir schnell fest, dass die Bewertung mit 3,5 Sterne doch sehr hoch gegriffen schien. Mindestes 2 Sterne wurden sicher beim\u00a0Lotto gewonnen, aber f\u00fcr 60 AUD inkl. Fr\u00fchst\u00fcck h\u00e4tten wir auch nicht mehr verlangen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>So, nach der langen Reise schnell die Sachen auf\u2019s Zimmer und noch einen Happen essen. Und wir stellten fest, dass die Australier nicht zimperlich mit Ihren Preisen sind. F\u00fcr ein Bier ist man(n) schnell 6 AUD los und das Essen schl\u00e4gt mit 70 AUD ( 2 Erwachsenen und ein Kind ) zu Buche.<\/p>\n<p>Wir sind gespannt, wie es weiter gehen wird !<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div><\/div><div id=\"panel-1119-1-0-2\" class=\"so-panel widget widget_black-studio-tinymce widget_black_studio_tinymce\" data-index=\"4\" ><h3 class=\"widget-title\">14.09.2003<\/h3><div class=\"textwidget\"><div class=\"article-main-content\">\n<div class=\"article-content\">\n<p><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Perth:<\/span><\/strong><\/p>\n<p>Wir hatten f\u00fcr heute den\u00a0Besuch des\u00a0Aquarium auf dem Programm\u00a0und wollten sp\u00e4ter noch ein Bummel durch die Stadt unternehmen, da die Gesch\u00e4fte in Perth auch am Sonntag von 14:00 Uhr bis 18:00 Uhr ge\u00f6ffnet haben.<\/p>\n<p>Das Aquarium lag 30 Minuten mit dem Taxi vom Hotel entfernt ( n\u00f6rdlich von Perth ) und auf dem Weg h\u00f6rten wir aufregende Neuigkeiten von unserem\u00a0Taxifahrer. Er berichtete von dem\u00a0Mord an einem Kollegen und abgeschirmten Fahrerkabinen. Ich wunderte mich schon \u00fcber die kleine Kamera im Taxi und die Erkl\u00e4rung folgte sofort. Beim Einsteigen werden automatisch Bilder von den Fahrg\u00e4sten gemacht, die beim Verlassen wieder gel\u00f6scht werden, sofern\u00a0nichts passiert.\u00a0<\/p>\n<p>Wir dachten, dass Australien ein sicheres Pflaster sein aber was der Fahrer so alles erz\u00e4hlte. \u00a0Wir hofften nur, dass er etwas \u00fcbertrieb.\u00a0Am Vortag sind wir doch mit unsere gesamten Reisekasse zum Essen gegangen und hatten kein komisches Gef\u00fchl im Bauch.<\/p>\n<p>Das Aquarium \u00fcbertraf\u00a0unsere Erwartungen und es waren sogar Haie, Rochen und Schildkr\u00f6ten zu sehen. Auch die angelegten Aquarien selbst waren sehr interessant und wir konnten 3 sch\u00f6nen Stunden in toller Umgebung verbringen.<\/p>\n<p>Vom Aquarium aus wollten wir in die Stadt. Wir fragte ein paar \u00e4ltere Leute, die auf dem Rasen die Sonne genossen, wo denn der Bus ins Zentrum abf\u00e4hrt. Wir sahen nur\u00a0Fragezeichen in Ihren Augen\u00a0aber Ihr\u00a0Angebot uns zur Eisenbahnstation zu fahren, konnten wir nicht ablehnen. Die gute Frau hat uns bestimmt 15 Minuten gefahren und das h\u00e4tten wir zu Fu\u00df nicht geschafft. Wir verstanden jetzt auch den fragenden Blick \ud83d\ude42<\/p>\n<p>Den weitern Tag verbrachten wir in Perth. Es gab sch\u00f6ne Gesch\u00e4fte und nur die lahmen F\u00fc\u00dfe konnten uns zur Fahrt zum Hotel \u201e\u00fcberreden\u201c.\u00a0Am Abend gab es f\u00fcr Phil und mich noch ein Steak im Hotel und der Sixpack von der Tankstelle rundete den sch\u00f6nen Tag ab.<br \/>Ach ja, f\u00fcr 6 Flaschen Bier kann man so ca. 25 \u2013 35 AUD rechnen und das super Angebot, 6 Flaschen Bier f\u00fcr 14 AUD ( 8 \u20ac ) konnte mich nicht wirklich begeistern aber was soll\u2019s, wir sind ja im Urlaub. Der Vorteil liegt auf der Hand. Es werden \u00fcberall Kreditkarten akzeptiert.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div><\/div><div id=\"panel-1119-1-0-3\" class=\"so-panel widget widget_black-studio-tinymce widget_black_studio_tinymce\" data-index=\"5\" ><h3 class=\"widget-title\">15.09.2003<\/h3><div class=\"textwidget\"><div class=\"article-main-content\">\n<div class=\"article-content\">\n<p><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Flug von Perth zu Christmas Island:<\/span><\/strong><\/p>\n<p>Wir wurden um 7:00 Uhr vom Hotel abgeholt aber unser Geld ( nur noch 35 AUD in Bar ) wird nicht f\u00fcr die Fahrt bis zum Flughafen reichen. Aber auch hier gab es kein Problem, sogar beim Taxifahrer kann man mit der Kreditkarte bezahlen, wie bequem.<br \/>Am Flughafen zeigte mir der Kontrolleur vom Zoll wir sch\u00f6n milit\u00e4risch es hier abgehen kann. OK, wir hatten sehr viel Handgep\u00e4ck was sich aber nicht vermeiden lies. Die Tauchautomaten, Unterwassergeh\u00e4use, Kamera, Blitz und Tauchlampe kommen sicher alles zusammen auf \u00fcber 30 Kilo Gewicht doch beim Check In am Schalter gab es keine Probleme, nur bei der sp\u00e4teren Kontrolle. Taschen auf und alles raus ! Nach meiner Anmerkung, dass wir ja schon von DUS \u00fcber Dubai nach Perth geflogen sind und auch nicht in den ersten Urlaub mit soviel Tauchsachen verreisen, konnte ich dem sichtlich beleidigtem Zollbeamten Rede und Antwort stehen. Wo ich die Sachen im Flugzeug lasse, es kann jemand dadurch zu Tode kommen ( Kopfverletzung ) usw.<br \/>Wir konnten zum Gl\u00fcck nach einiger Zeit weiter bis in den Warteraum. Nun folgte die Ansage \u00fcber die Flughafenlautsprecher. \" Mr. Krull please check your luggage\u00a0at boarding gate 4 \"<br \/>Ich musste der netten Dame alles noch einmal erkl\u00e4ren &gt; R\u00fcckfrage beim Zollbeamten &gt; R\u00fcckfrage beim CheckIn und siehe da, kein Problem mehr.<\/p>\n<p>Die Flugrute\u00a0verlief\u00a0\u00fcber einen Milit\u00e4rflughafen in der N\u00e4he des Ningaloo Reef und ich dachte mir nur \" Oh, was f\u00fcr eine einsame Gegend, kein Mensch hier nur W\u00fcste \". Nach ca. 4 Stunden Flugzeit landeten wir auf Christmas Island.<br \/>Phil drehte kurz am Zeiger- Ich will nicht aufstehen usw. \u2013 aber das hatten wir schnell im Griff.<\/p>\n<p>Am Flughafen wurden wir vom Hotelmanager des Sunset Hotel abgeholt. Mit einem Mercedes S280, was uns doch etwas verwunderte. Eine kleine Inselrundfahrt mit der Beschreibung aller Restaurants, Einkaufsm\u00e4rkten, Postfilialen folgte. Was f\u00fcr ein Luxus doch unser erster Eindruck war ein anderer. Eine trostlose Insel und alles ist staubig und das \"Maledivenfeeling\" kommt nicht auf. Aber das kann es ja ohne Str\u00e4nde auch nicht, oder ?<\/p>\n<p>Unsere Unterkunft ist sehr gut und nach dem Zimmertausch gab es sogar einen Raum mit Meerblick. Unsere Besuche bei der Tauchschule und im Supermarkt folgten auch sogleich.<\/p>\n<p>(Zum Supermarkt noch folgende Anmerkung. Klein, aber mehr im Angebot als man denkt )<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div><\/div><div id=\"panel-1119-1-0-4\" class=\"so-panel widget widget_black-studio-tinymce widget_black_studio_tinymce\" data-index=\"6\" ><h3 class=\"widget-title\">16.09.2003<\/h3><div class=\"textwidget\"><div class=\"article-main-content\">\n<div class=\"article-content\">\n<p><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Schnorcheln mit Delfinen:<\/span><\/strong><\/p>\n<p>Das Fr\u00fchst\u00fcck gab es auf der Terrasse bei Sonnenschein mit herrlichem Blick aufs Meer. Wir konnten sogar\u00a0noch einige Delfine sehen, die direkt am Ufer entlang schwammen und teilweise sogar aus dem Wasser sprangen.<br \/>Um 8:00 Uhr ging es los zum Tauchen und die Tauchschule lag auch nur ca. 100 m vom Hotel entfernt. Wir hatten Marcus ( den Tauchlehrer ) vorab von unserm Gep\u00e4ck erz\u00e4hlt und er ist auch f\u00fcr diese 100 m mit dem Auto gekommen um die Sachen zu holen, super nett.<br \/>Da wir die einzigen Taucher waren\u00a0konnten wir frei entscheiden, wo wir tauchen m\u00f6chten. Meine Frage welchen Platz wir ansteuern sollten wurde mit der Gegenfrage \u201e Was wollt Ihr sehen \u201e beantwortet.<br \/>Na gut, ich hatte das Weitwinkel auf der Kamera und da bieten sich sch\u00f6ne Korallenformationen an.\u00a0Leider war die Sonne von Wolken bedeckt und es fehlten somit die Farben.\u00a0Was wir an Korallen zu sehen bekamen war gigantisch. Alle Sorten in allen Gr\u00f6\u00dfen ist wohl die beste Beschreibung und beim zweiten Tauchgang in Hafenbecken konnten wir sogar noch eine Wei\u00dfspitzenhai, Napoleon und zwei Schaukelfische entdecken.<\/p>\n<p>Was f\u00fcr ein Hafenbecken. Vom Boot aus nicht gerade ein sch\u00f6ner Anblick, um nicht zu sagen h\u00e4sslich, aber unter der Wasseroberfl\u00e4che super sch\u00f6n. Nun wurde uns auch klar, warum am Morgen die Delfine direkt am Ufer entlang geschwommen sind. Es geht sehr schnell sehr steil in die Tiefe und nach wenigen Metern geht ein Drop Off auf ca. 200 m abw\u00e4rts.<\/p>\n<p>Auf der Fahrt zum ersten Tauchplatz hatten wir noch das Vergn\u00fcgen eine Gruppe von Delfinen mit Ihren Jungen zu sehen. Kurz ins Wasser ( 25 Grad und doch etwas kalt ) und Markus drehte ein paar Runden mit dem Boot um Kati und mich. Den Delfinen gefiel\u00a0dies so gut, dass sie in der Bugwelle des Boot spielten\u00a0und wir konnten sehr gut beobachten was da so abgeht. Man sind die schnell und flink dachte ich nur.<br \/>Am Abend ging es noch auf ein Steak ( Tunfisch oder Rind nach Wahl ) ins Restaurant, danach den kleinen Absacker auf der Terrasse und dann ersch\u00f6pft ab ins Bett.<\/p>\n<p>Ein sch\u00f6ner und sehr interessanter Tag.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div><\/div><div id=\"panel-1119-1-0-5\" class=\"so-panel widget widget_black-studio-tinymce widget_black_studio_tinymce\" data-index=\"7\" ><h3 class=\"widget-title\">17.09.2003<\/h3><div class=\"textwidget\"><div class=\"article-main-content\">\n<div class=\"article-content\">\n<p><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Korallen so weit das Auge reicht:<\/span><\/strong><\/p>\n<p>Zum ersten Tauchgang trafen wir uns wieder um 8:00 Uhr bei Marcus.<br \/>Wie immer schafften wir es nicht p\u00fcnktlich. Aber auch das stellte hier kein Problem dar.<br \/>Die Ausfahrt dauerte ca. 30 Minuten und wir fielen wieder ins tiefe Blau.<br \/>Die Sicht lag bei ca. 20 m und die Sonne war nicht gerade unser Freund. Wir konnten aber zum ersten Mal Geisterfische sehen und waren doch immer wieder von den Korallen begeistert. Den Stopp am \u201eBeach\u201c konnten wir nicht nutzen, da wir zu viele Wellen hatten um mit Phil sicher an den Strand zu gelangen.<\/p>\n<p>Nach kurzer Mittagspause ( Lunch ) ging es auf zum zweitem Dive. Und wir sahen\u00a0Korallen, Korallen, Korallen ..........<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div><\/div><div id=\"panel-1119-1-0-6\" class=\"so-panel widget widget_black-studio-tinymce widget_black_studio_tinymce\" data-index=\"8\" ><h3 class=\"widget-title\">18.09.2003<\/h3><div class=\"textwidget\"><div class=\"article-main-content\">\n<div class=\"article-content\">\n<p><strong><span><span style=\"text-decoration: underline;\">Ein Ausflug auf Christmas Island:<\/span><\/span><\/strong><\/p>\n<p>Kurz ein Auto gemietet und auf ging es, so einfach ist das hier. Der erste Stopp erfolgte an einer kleinen Grotte, die uns aber uns nicht so gut gefallen hatte. Der zweite Stopp war schon viel besser. Lilly Beach, hier gab es lauter kleine Korallenst\u00fccke, die einen sch\u00f6nen Strand bildeten. Kleine Becken luden zum Schwimmen und Relaxen ein und es gab noch ein paar V\u00f6gel, die bewundert werden mussten. Der n\u00e4chste Stopp folgte bei den Drachenh\u00f6hlen, die Ihrem Namen alle Ehre machten. Das Meer wurde sehr\u00a0stark gegen die Steilk\u00fcste gedr\u00fcckt und es\u00a0entstanden so hohe Wasserfont\u00e4nen und Laute, die nur von Drachen stammen konnten. Beeindruckende Naturschauspiele.<br \/>Der folgende\u00a0Stopp bei den Krabben im Dschungel, hat Phil und uns auch sehr beeindruckt. Wir trafen auf Krabben in den Farben wei\u00df und blau, die nicht nur bunt sondern auch sehr gro\u00df war. Es waren\u00a0Palmendiebe, die\u00a0sicher 50 cm im Durchmesser hatten.<br \/>Zum Abschluss genossen wir noch eine kleine Dusche unter einem\u00a0Wasserfall und danach fuhren wir zur\u00fcck zum Hotel. Ein gelungener Tag auch ohne die tollen Tauchpl\u00e4tze.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div><\/div><div id=\"panel-1119-1-0-7\" class=\"so-panel widget widget_black-studio-tinymce widget_black_studio_tinymce\" data-index=\"9\" ><h3 class=\"widget-title\">19.09.2003<\/h3><div class=\"textwidget\"><div class=\"article-main-content\">\n<div class=\"article-content\">\n<p><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Ein Tauchtag\u00a0auf Christmas Island:<\/span><\/strong><\/p>\n<p>- Fahrt mit dem Auto zum Hafen<br \/>- Boot ins Wasser bringen<br \/>- 10 bis 50 Minuten Bootsfahrt zum Tauchplatz<br \/>- 60 Minuten tauchen<br \/>- Mittagessen ( Strand oder Boot )<br \/>- zweiter Tauchgang ( 60 Minuten )<br \/>- Zur\u00fcck in den Hafen ( Boot auf den Trailer )<br \/>- Waschen der Ausr\u00fcstung <br \/>- Bierchen auf dem Zimmer<\/p>\n<p>und auch Heute konnten wir uns wieder an den vielen sch\u00f6nen Korallen satt sehen.\u00a0<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div><\/div><div id=\"panel-1119-1-0-8\" class=\"so-panel widget widget_black-studio-tinymce widget_black_studio_tinymce\" data-index=\"10\" ><h3 class=\"widget-title\">20.09.2003<\/h3><div class=\"textwidget\"><div class=\"article-main-content\">\n<div class=\"article-content\">\n<p><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Der PADI Cleaning Day:<\/span><\/strong><\/p>\n<p>Der weltweit stattfindende Cleaning Day von PADI wurde auch auf den Christmas Inseln durchgef\u00fchrt und wir trafen uns um 8:00 Uhr an der Tauschule. Alle Sachen wurden schnell gepackt und so ging es auf zum Hafen. Das Management teilte uns f\u00fcr den Bereich rechts neben dem Pier ein. Was f\u00fcr eine gute Wahl. Nachdem wir ein paar alten Flaschen und Angelschn\u00fcren in unseren M\u00fcllsack gesammelt hatten konnten wir uns auf die sch\u00f6nen Sachen konzentrieren. Da waren zum Beispiel: M\u00f6rdermuscheln, Feuerfisch, Schnecken, Lobster, eine gro\u00dfe alte Schiffsschraube ( ca. von 1945 ) , ein alter Anker , Mur\u00e4ne , Anemonen usw.. So l\u00e4sst sich das M\u00fcllsammeln aushalten und ein kleines BBQ gab es zum Abschluss des Cleaning Day auch noch. Ein gelungener Tag auf der Weihnachtsinsel und am Abend besuchten wir noch des Freilicht Kino der Insel.<\/p>\n<p>Die Getr\u00e4nke mussten\u00a0wir selber mitbringen\u00a0und es gab den Film \u201e Drei Engel f\u00fcr Charlie Teil 2 \u201e Nicht unser Film aber das Kino sollte man einmal gesehen haben.<br \/>Leider konnten wir den Eintritt nicht bezahlen. Aber das sollte, wie sich auf unserer weitern Reise auch noch zeigen sollte, kein Problem werden. Marcus zahlte alles und setzte es mit auf die Rechnung. Wie einfach doch alles sein kann.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div><\/div><div id=\"panel-1119-1-0-9\" class=\"so-panel widget widget_black-studio-tinymce widget_black_studio_tinymce\" data-index=\"11\" ><h3 class=\"widget-title\">21.09.2003<\/h3><div class=\"textwidget\"><div class=\"article-main-content\">\n<div class=\"article-content\">\n<p><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Delfine:<\/span><\/strong><\/p>\n<p>Auch heute standen zwei Tauchg\u00e4nge auf dem Programm und dank der guten Unterhaltung von Marcus und Clare konnten wir Phil wieder \u00fcberreden mit uns aufs Boot zu kommen. Die Fahrt ging zum S\u00fcd Punkt der Insel und einer meiner sch\u00f6nsten Tauchg\u00e4nge sollte folgen. Wir konnten einen super Drop Off bestaunen, der durch Haie ( z.B. 20 kleine graue Riffhaie in einer Schule) , gro\u00dfe Barrakudas ( 50 St\u00fcck ) und sehr sch\u00f6ne Korallen ( gelbe Gorgonien auf ca. 10 Meter ) beeindruckte.<br \/>Der Zweite Tauchgang konnte mit dem ersten bei Weitem nicht mithalten. Wir fanden es recht trostlos doch zum Gl\u00fcck gab es noch einen Schaukelfisch, sonst aber leider nichts sch\u00f6nes.<br \/>Auf der R\u00fcckfahrt zum Hafen bewunderten\u00a0wir wieder Delfine beim Springen. Es zeigte keiner auf dem Boot Interesse mit den Tieren zu schwimmen, au\u00dfer mir. Taucherbrille auf, Flossen an und rein ins kalte Nass. Das Boot drehte wieder Kreise, die immer kleiner wurden und ich hatte die Delfine direkt vor meiner\u00a0Nase. Einfach nur super sch\u00f6n und sehr exklusiv !!<br \/>Am Abend haben wir Marcus noch zum Essen eingeladen. Leider konnten wir nur noch etwas in der Bar neben der Tauchschule essen, da die Restaurants auf Christmas\u00a0schon gegen 20:00 Uhr die Aktivit\u00e4ten in der K\u00fcche einstellen. Es gab\u00a0somit nichts mehr zum Essen. Die K\u00fcchen haben oft sogar nur zwischen 18:00 und 20:00 Uhr ge\u00f6ffnet aber eine Bier erh\u00e4lt man(n) zum Gl\u00fcck immer.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div><\/div><div id=\"panel-1119-1-0-10\" class=\"so-panel widget widget_black-studio-tinymce widget_black_studio_tinymce\" data-index=\"12\" ><h3 class=\"widget-title\">22.09.2003<\/h3><div class=\"textwidget\"><div class=\"article-main-content\">\n<div class=\"article-content\">\n<p><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Auf nach Cocos Keeling:<\/span><\/strong><\/p>\n<p>Heute ging unser Flug\u00a0auf die Cocos Inseln. Wir hatten ca. 3 Stunden Versp\u00e4tung, aber da man nicht aus seinem Zimmer geworfen wird nach dem Motto \" Check Out ist um 10:00 Uhr also raus hier \" konnten wir noch die Zeit am kleinen Pool verbringen.<\/p>\n<p>Was uns auf den Inseln etwas verwundert ist, dass die Menschen wohl mehr als einen Job ben\u00f6tigen um \u00fcber die Runden zu kommen. Ein Beispiel: Der Mann, der uns am Vortag das Bier in der Kneipe eingeschenkt hat, sitz heute beim Check In Schalter am Flughafen. Kurze Zeit sp\u00e4ter steht er mit St\u00e4ben in der Hand auf der Rollbahn und weist das Flugzeug ein und zum Abschluss ist er auch noch beim Einladen der Koffer beteiligt, na ja.<br \/>Der Flug auf die Cocos Inseln verlief recht ruhig. Unser \u00dcbergep\u00e4ck ( auch Handgep\u00e4ck ) war sicher\u00a0\u0018im Bauch des Fliegers verstaut\u00a0und wir landeten nach ca. 80 Minuten auf den windigen Cocos Inseln. Alle Einreise Formulare, die wir ausgef\u00fcllt hatten, wurden nicht kontrolliert. Von wem auch ist, ja keiner da.<\/p>\n<p>Dieter, der Leiter der hiesigen Tauchschule, holte uns vom Flughafen ab. Eine kurze Rundfahrt \u00fcber die Insel, die Sachen in den Bungalow und ab ins Restaurant.\u00a0Na, das kann man wohl eher Kantine nennen. Das Essen war zum Gl\u00fcck\u00a0OK und Phil brauchte nicht bezahlen.<\/p>\n<p>Eine kleine Anmerkung noch zur Zimmer\u00fcbergabe. Auf den Cocos Inseln gibt es wohl keine Verbrecher. Die T\u00fcren der H\u00e4user kann man nicht abschlie\u00dfen und eine Safe gibt es auch nicht. Die Autos werden auf den Cocos Inseln nicht verschlossen und wenn stecken die Schl\u00fcssel wie auch schon auf den Weihnachtsinseln, fast immer im Z\u00fcndschloss.<br \/>Tolle Sache aber doch etwas gew\u00f6hnungsbed\u00fcrftig sein Geld, Kreditkarte, Computer usw. einfach im Zimmer liegen zu lassen.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div><\/div><div id=\"panel-1119-1-0-11\" class=\"so-panel widget widget_black-studio-tinymce widget_black_studio_tinymce\" data-index=\"13\" ><h3 class=\"widget-title\">23.09.2003<\/h3><div class=\"textwidget\"><div class=\"article-main-content\">\n<div class=\"article-content\">\n<p><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Unsere netten\u00a0Nachbarn:<\/span><\/strong><\/p>\n<p>So wie wir uns \u00fcber die nicht abschliessbaren T\u00fcren und die offenen Autos gewundert haben, es gab noch eine Steigerung. Nach unserer Ankunft von den Weihnachtsinseln war es schon etwas sp\u00e4t zum Einkaufen und wir machten uns Gedanken, was es denn zum Fr\u00fchst\u00fcck geben konnte. Aber hier im kleinen Paradies gab es auch daf\u00fcr eine einfache L\u00f6sung. Einfach aufstehen und auf den Fr\u00fchst\u00fcckstisch schauen.\u00a0<\/p>\n<p>Was war das ? Der Tisch war gedeckt und es standen Lebensmittel im K\u00fchlschrank. Unsere netten Freunde, die wir auf den Christmas Inseln kennen gelernt hatten, machten sich auch Sorgen um unser Fr\u00fchst\u00fcck und kauften einfach f\u00fcr uns ein und deckten den Tisch. DANKE Ray und Jane !!<\/p>\n<p>F\u00fcr heute hatten wir uns die Str\u00e4nde der Inseln vorgenommen und wir waren wirklich sehr gespannt, was uns da erwarten w\u00fcrde. Es gab zum Baden zwei M\u00f6glichkeiten. Der Strand im Norden oder der im S\u00fcden der Insel. Ray bot uns eine kleine Inselrundfahrt an, damit wir uns einen Eindruck machen konnten und wir mussten Ihn daf\u00fcr nicht einmal fragen.<\/p>\n<p>Ein kleiner Supermarkt, der Tauchladen, die Wetterstation, ein sch\u00f6nes Hotel, kleine H\u00e4user wie in Perth und das war es auch schon fast was Cocos Island zu bieten hatte.<br \/>Kurz noch die wichtigsten Sachen im Supermarkt gekauft und ab ging es zum Strand.<br \/>Die Entfernungen sind gleich, entweder man f\u00e4hrt 6 km in den Norden oder 6 km in den Sueden aber dankt Ray und Jane sollte das f\u00fcr unseren Urlaub keine Rolle mehr spielen.<br \/>Wir brauchten nur sagen, wann wir an welchen Ort auf der Insel wollten und unser privater Fahrdienst war zur Stelle. Einfach nur lieb und genial.<\/p>\n<p>Der Strand im Sueden war leider zum Schwimmen nicht so gut geeignet aber f\u00fcr Fotos und Erkundungstouren und zum Muschelnsammeln super sch\u00f6n. Weiter Menschen gab es hier nicht somit endlose und menschenleere wei\u00dfe Str\u00e4nde. So wei\u00df, dass Ray mir sogar eine Sonnenbrille geben musste. Ohne w\u00e4re ich sicher blind geworden.<\/p>\n<p>Ray setzte uns heute am s\u00fcdlichen Strand ab und ich konnte mit Phil noch kleine Spiele in der starken Str\u00f6mung machen. \u00a0Jane und Ray holten uns zur Fahrt in die \"Stadt\" wieder da. Was will man mehr.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div><\/div><div id=\"panel-1119-1-0-12\" class=\"so-panel widget widget_black-studio-tinymce widget_black_studio_tinymce\" data-index=\"14\" ><h3 class=\"widget-title\">24.09.2003<\/h3><div class=\"textwidget\"><div class=\"article-main-content\">\n<div class=\"article-content\">\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Die Tage auf Cocos Keeling:<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Alles verlief recht entspannt im Paradies. Die Tauchg\u00e4nge boten sch\u00f6ne Hartkorallen und gute Sicht doch leider keine Tigerhaie. Die Haie\u00a0waren ja eigentlich der Grund unserer Reise in diesen abgeschiedenen Teil der Welt doch Karen, unserer Tauchlehrerin, machte uns gleich eins klar.<\/p>\n<p>Sollten wir einen Tigerhai sehen, tauchen wir in der Gruppe auf. In der Woche zuvor war ein stattliches Exemplar, welches den Tauchern einen richtigen Schrecken einjagte, gesichtet worden. Die Taucher wurden umkreist und sp\u00e4ter sogar angerempelt, der erste Schritt vorm Angriff\u00a0berichtete uns Karen. Das sei zu gef\u00e4hrlich und eine\u00a0Attacke\u00a0wollte keiner von uns.<\/p>\n<p>Somit begn\u00fcgten wir uns mit sch\u00f6nen Korallen und einer Seekuh.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div><\/div><div id=\"panel-1119-1-0-13\" class=\"so-panel widget widget_black-studio-tinymce widget_black_studio_tinymce\" data-index=\"15\" ><h3 class=\"widget-title\">25.09.2003<\/h3><div class=\"textwidget\"><div class=\"article-main-content\">\n<div class=\"article-content\">\n<p><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Spannung beim Tauchen<\/span><span style=\"text-decoration: underline;\">:<\/span><\/strong><\/p>\n<p>Die Warnung von Karen noch im Hinterkopf, tauchten wir immer mit wachsamen Augen aber einen Tigerhai konnte ich nicht entdecken. Es wurde aber doch noch richtig spannen ! Vom Boot aus sahen wir eine Seekuh kurz vor unserem Boot auftauchen und unser Interesse war geweckt. Mit Adleraugen suchten wir nach weiteren Bewegungen auf der Meeresoberfl\u00e4che und wir entdeckten kleine schwarze Fl\u00fcgelspitzen, die sich durch die Wasseroberfl\u00e4che bohrten. Mantas, nicht nur einer sondern recht viele kreuzten unseren Weg. Wir zogen schnell unsere Flossen an und sprangen ins Meer. Ein toller Anblick aber was kam da. Riffhaie begleiteten die Rochen und suchten nach Beute. Alles verlief recht entspannend bis auf einmal pl\u00f6tzlich Bewegung ins Wasser kam. Die Stimmung wechselte abrupt und die Haie schossen durchs Wasser. Was auch immer sie dazu veranlasste, eins war klar. Taucher geh\u00f6rten hier nicht mehr ins Wasser. Voller Adrenalin schnorchelten wir zur\u00fcck zum Boot und verliessen das Wasser.\u00a0<\/p>\n<p>Das Gespr\u00e4chsthema der n\u00e4chsten Tage war gekl\u00e4rt, wie spannend war das denn.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div><\/div><div id=\"panel-1119-1-0-14\" class=\"so-panel widget widget_black-studio-tinymce widget_black_studio_tinymce\" data-index=\"16\" ><h3 class=\"widget-title\">26.09.2003<\/h3><div class=\"textwidget\"><div class=\"article-main-content\">\n<div class=\"article-content\">\n<p><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Ausfl\u00fcge:<\/span><\/strong><\/p>\n<p>Nicht nur dass Ray und Jane uns an jeden Punkt der Insel brachten wann immer wir wollten, nein auch ein Tagesausflug mit dem Boot wurde geplant. Ray zeigte uns voller Stolz sein kleines Boot, mit dem wir zur Direction Island \u00fcbersetzten wollten.<\/p>\n<p>Bei Einstieg ins Boot sollten wir nur einen Blick ins Wasser werfen. Es w\u00e4re nicht das erste Mal, dass ein Tigerhai den Einstieg verhindern w\u00fcrde. Aber nein, auch hier hatten wir kein Gl\u00fcck und so ging es ohne Problem auf zum Traumstrand auf Direction Island.<\/p>\n<p>Ray beschloss aber noch etwas Geschichtsunterricht mit in unseren Tagesablauf einzubauen und machte einen kleine Umweg zur Horsburgh Insel. Ein altes Gesch\u00fctz galt es hier zu bewundern doch da knallte es pl\u00f6tzlich. Ray wurde blass und ich h\u00f6rte nur ein leichtes Fluchen. Die Motorschraube war durch das Aufschlagen an einem Korallenblock sehr in Mitleidenschaft gezogen worden. Die Stimmung war auf dem Tiefpunkt. Nicht nur das es wohl ein teurer Spa\u00df sein w\u00fcrde, nein auch eine neue Schraube zu bekommen schien schwierig. Ray's Gedanke waren nur noch bei dem Ersatzteil und ich konnte Ihn da verstehen. Ich stellt mir nur vor, dass an meinem BMW ein Kratzer sein w\u00fcrde und setzte das gleich mit der defekten Schraube, blanker Horror.<\/p>\n<p>Ray versuchte den Tag einigerma\u00dfen zu \u00fcberstehen. Wir besuchten zwar noch Direction Island aber richtige Freude kam nicht auf. Der Abend endete bei einem Bier in Ray's Haus und die Sorgen verschwanden langsam, sehr langsam.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div><\/div><div id=\"panel-1119-1-0-15\" class=\"so-panel widget widget_black-studio-tinymce widget_black_studio_tinymce\" data-index=\"17\" ><h3 class=\"widget-title\">27.09.2003<\/h3><div class=\"textwidget\"><div class=\"article-main-content\">\n<div class=\"article-content\">\n<p><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Ausfl\u00fcge Teil zwei:<\/span><\/strong><\/p>\n<p>Da die Str\u00e4nde auf West Island ( wo wir wohnten ) nicht gut zum Schwimmen geeignet waren beschlossen wir in einem neuen Versuch Direction Island zu erreichen.<\/p>\n<p>Dieter von der Tauchschule organisiert von Zeit zu Zeit ein gro\u00dfes Boot um die \u00dcberfahrt zu erm\u00f6glichen. Was uns auf Direction Island erwartete war ein Traum. Ein sehr, sehr sch\u00f6ner Strandabschnitt mit glas klarem Wasser und Sand so wei\u00df wie Schnee. Wer schnorcheln wollte hat zudem noch in einem Kanal zwischen Direction Island und Pulu Pasir die\u00a0M\u00f6glichkeit\u00a0dazu.<\/p>\n<p>Da zwischen den Inseln eine sehr starke Str\u00f6mung herrschte\u00a0war Vorsicht angeboten. Es gab zwar am Ende des Kanals ein Seil, an dem man sich festhalten konnte um die wilde Str\u00f6mungsreise zu beenden aber auch dies wollte erst einmal gegriffen werden. Hier konnte man die Kraft der Natur wieder gut greifen und man wurde sich bewusst, wie klein und schwach man doch ist. Die Str\u00f6mung trieb mich beim durchqueren des Kanals auf circa 30 Metern breite sicher 50 -70 Meter zur Seite. Nach dem Seitenwechsel konnte ich mich kurz in str\u00f6mungsfreien Buchten ausruhen und dann ging es zur\u00fcck. Es brauchte schon etwas Mut machte aber auch Spa\u00df und die Fische und Korallen waren ja auch noch da.<\/p>\n<p>Ein sehr sch\u00f6ner Tag auf Cocos.\u00a0<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div><\/div><div id=\"panel-1119-1-0-16\" class=\"so-panel widget widget_black-studio-tinymce widget_black_studio_tinymce\" data-index=\"18\" ><h3 class=\"widget-title\">28.09.2003<\/h3><div class=\"textwidget\"><div class=\"article-main-content\">\n<div class=\"article-content\">\n<p><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Das Wetter:<\/span><\/strong><\/p>\n<p>Leider hatte ich nicht gewusst, dass Cocos Keeling einer der windigsten Pl\u00e4tze auf unserem Planeten\u00a0ist ( gef\u00fchlt ist das auf jeden Fall so ). Die Ausfahrten zum Tauchen waren ja recht spannend und Dieter machte sogar Musik von den Dire Streits an, wenn wir die Wellen durchkreuzten aber machmal w\u00fcnschte ich mir doch der Wind w\u00fcrde nachlassen. Das war wieder so, als ich am Bootsteg stand und in die traumhafte Lagune schaute. Gro\u00dfe Mantas schwammen direkt vor dem Steg aber das Wasser war einfach zu aufgew\u00fchlt um mit ihnen zu schnorcheln. Au\u00dferdem hatte ich noch die Tigerhaie im Hinterkopf, die sicher nicht weit weg waren. Die gro\u00dfen Schildkr\u00f6ten, eine Leibspeise der Haie, schwammen vor meinen Augen in der Lagune und den bissen w\u00fcrden sie sich nicht entgehen lassen.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div><\/div><div id=\"panel-1119-1-0-17\" class=\"so-panel widget widget_black-studio-tinymce widget_black_studio_tinymce\" data-index=\"19\" ><h3 class=\"widget-title\">29.09.2003<\/h3><div class=\"textwidget\"><div class=\"article-main-content\">\n<div class=\"article-content\">\n<p><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Die entspannten Tage:<\/span><\/strong><\/p>\n<p>Durch Ray und Jane hatten wir wirklich sehr entspannte Tage auf Cocos. Wir brauchten uns keine Gedanken um einen Babysitter zu machen, hatten einen sehr guten Angellehrer mit toller Ausr\u00fcstung, kannten einen Koch f\u00fcr die besten Fish &amp; Chips und hatten sogar die M\u00f6glichkeit an der Wetterstation gro\u00dfe Ballons zur Aufzeichnung der Wetterlage zu starten. Quasi unser Job auf Cocos um die Schulden bei Ray abzuarbeiten. Das einzige, was wir auf Cocos nicht nutzten, war der Golfplatz. Er lag zwar direkt vor unserer T\u00fcr und war ein Teil des Flughafens ( es war die Landebahn \ud83d\ude42 aber wir hatte irgendwie keine Zeit f\u00fcr diesen Sport. Sicher war es auch etwas gef\u00e4hrlich, den man musste schon auf die Flugzeuge aufpassen, die 2 mal die Woche vor Loch 17 landeten \ud83d\ude42 und die Sirene die kurz vorab immer aufheulte st\u00f6rte den Golfbetrieb doch ungemein.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div><\/div><div id=\"panel-1119-1-0-18\" class=\"so-panel widget widget_black-studio-tinymce widget_black_studio_tinymce\" data-index=\"20\" ><h3 class=\"widget-title\">03.10.2003<\/h3><div class=\"textwidget\"><div class=\"article-main-content\">\n<div class=\"article-content\">\n<p><strong><span><span style=\"text-decoration: underline;\">Einkaufen auf Cocos:<\/span><\/span><\/strong><\/p>\n<p>Heute konnten wir im Supermarkt etwas Salat und zwei Tomaten erstehen. Freitags ist immer Gem\u00fcsetag und die Ware kommen mit dem Flugzeug am Donnerstag aus Perth.<br \/>Die vorbestellten T\u00fcten sehen auch recht lecker gef\u00fcllt aus, das sollte man sich f\u00fcr den n\u00e4chsten Urlaub merken. Wir hatten leider keine Bestellung aufgegeben.<br \/>Den Nachmittag verbrachten wir am s\u00fcdlichsten Punkt der Insel. Ein sehr sch\u00f6ner Strand aber nur wenig Wasser, das reichte nicht zum Schwimmen. Mit Phil konnte ich zu einer kleinen Insel gehen und ein paar Haie im Wasser beobachten. Einfach klasse, so viel Strand und keiner au\u00dfer uns hier.<\/p>\n<p>Ab 17:00 Uhr war dann das\u00a0treffen am North Bridge angesagt. Reine M\u00e4nnersache. Frauen werden nur ohne Bekleidung eingeladen ( kleiner Scherz von Ray ). Pro Mann werden 7 AUD berechnet und dann kann es losgehen. Bier bis zum Abwinken. Es wurden nur M\u00e4nnergespr\u00e4che gef\u00fchrt z.B. die kaputte Schiffsschraube, wo wird gesegelt, wo gefischt und was gab es f\u00fcr Probleme am PC. Leider ist es sehr schwer zu verstehen, was sich die Aussies so in den Bart nuscheln und mit steigendem Alkoholspiegel war es eigentlich auch ganz egal. Um 19:30 Uhr war Abfahrt zum Cocos Club.<\/p>\n<p>Die Frauen, die jeden Freitag eine kleine Gegenveranstaltung mit Cocktails planten, wurden abgeholt und bei einem weiteren Bier und einer Partie Billard gingen die M\u00e4nnergespr\u00e4che weiter. Ich lag so gegen ???? \u00a0im Bett und hatte wirklich einen tiefen Schlaf.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div><\/div><div id=\"panel-1119-1-0-19\" class=\"so-panel widget widget_black-studio-tinymce widget_black_studio_tinymce panel-last-child\" data-index=\"21\" ><h3 class=\"widget-title\">04.10.2003<\/h3><div class=\"textwidget\"><div class=\"article-main-content\">\n<div class=\"article-content\">\n<p><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Ruhetag:<\/span><\/strong><\/p>\n<p>Heute lag nicht viel an. Ich hatten noch mit den Nachwirkungen der M\u00e4nnerrunde zu k\u00e4mpfen und somit gab es keinen Tauchgang.<\/p>\n<p>Ab zum Strand ( dank Ray kein Problem ) und etwas Augenpflege.<br \/>Bei einem sp\u00e4teren Strandspaziergang konnte ich noch einen Barrakuda sehen und am Abend waren wir zum BBQ bei Lisa eingeladen. Die nette Dame, die uns die Reise ab Perth gebucht hatte.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Reisedaten\u00a012.09.2003Fahrt mit der Bahn nach\u00a0D\u00fcsseldorf12.09.2003Flug \u00fcber Dubai\u00a0nach Perth13.09.2003\u00a0&#8211; 15.09.2003Perth15.09.2003\u00a0&#8211; 22.09.2003Christmas Island22.09.2003 &#8211; 06.10.2003Cocos Keeling Island06.10.2003 &#8211; 07.10.203Perth07.10.2003 &#8211; 08.10.2003Flug nach\u00a0Dubai08.10.2003 &#8211; 12.10.2003Dubai\u00a012.10.2003Flug nach D\u00fcsseldorf.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":6671,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-1119","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/kruste.selfhost.me\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/1119","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/kruste.selfhost.me\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/kruste.selfhost.me\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kruste.selfhost.me\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kruste.selfhost.me\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1119"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/kruste.selfhost.me\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/1119\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3227,"href":"https:\/\/kruste.selfhost.me\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/1119\/revisions\/3227"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kruste.selfhost.me\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/6671"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/kruste.selfhost.me\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1119"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}