{"id":272,"date":"2014-10-27T18:01:31","date_gmt":"2014-10-27T17:01:31","guid":{"rendered":"http:\/\/192.168.1.106\/wordpress\/?page_id=272"},"modified":"2020-06-10T12:08:55","modified_gmt":"2020-06-10T10:08:55","slug":"blog-2014-2-2","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/kruste.selfhost.me\/wordpress\/?page_id=272","title":{"rendered":"BLOG 2014 (S\u00fcdafrika, quer durch den Kruger Nationalpark)"},"content":{"rendered":"<div id=\"pl-272\"  class=\"panel-layout\" ><div id=\"pg-272-0\"  class=\"panel-grid panel-no-style\" ><div id=\"pgc-272-0-0\"  class=\"panel-grid-cell\" ><div id=\"panel-272-0-0-0\" class=\"so-panel widget panel-first-child\" data-index=\"0\" ><\/div><div id=\"panel-272-0-0-1\" class=\"so-panel widget widget_black-studio-tinymce widget_black_studio_tinymce panel-last-child\" data-index=\"1\" ><h3 class=\"widget-title\">02.09.2014<\/h3><div class=\"textwidget\"><p>\u00a0<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Die neuen Reisedaten:<\/strong><\/span><\/p>\n<p>23.09.2014<\/p>\n<ul>\n<li>Flug Hannover - Frankfurt - Johannesburg <span style=\"color: #99cc00;\">(A)<\/span><\/li>\n<\/ul>\n<p>24.09.2014 - 26.09.2014<\/p>\n<ul>\n<li>Hazyview (Dreamfields) <span style=\"color: #99cc00;\">(B)<\/span><\/li>\n<\/ul>\n<p>26.09.2014 - 28.09.2014<\/p>\n<ul>\n<li>Sabi Sand (Umkumbe)<span style=\"color: #99cc00;\"> (C)<\/span><\/li>\n<\/ul>\n<p>28.09.2014 - 30.09.2014<\/p>\n<ul>\n<li>Kruger Park (Lower Sabi) <span style=\"color: #99cc00;\">(D)<\/span><\/li>\n<\/ul>\n<p>30.09.2014 - 01.10.2014<\/p>\n<ul>\n<li>Kruger Park (Satara) <span style=\"color: #99cc00;\">(E)<\/span><\/li>\n<\/ul>\n<p>01.10.2014 - 02.10.2014<\/p>\n<ul>\n<li>Kruger Park (Balule) <span style=\"color: #99cc00;\">(F)<\/span><\/li>\n<\/ul>\n<p>02.10.2014 - 03.10.2014<\/p>\n<ul>\n<li>Kruger Park (Olifants) <span style=\"color: #99cc00;\">(G)<\/span><\/li>\n<\/ul>\n<p>03.10.2014 - 04.10.2014<\/p>\n<ul>\n<li>Kruger Park (Shingwedzi) <span style=\"color: #99cc00;\">(H)<\/span><\/li>\n<\/ul>\n<p>04.10.2014 - 06.10.2014<\/p>\n<ul>\n<li>Kruger Park (Punta Maria)<span style=\"color: #99cc00;\"> (I)<\/span><\/li>\n<\/ul>\n<p>06.10.2014 - 09.10.2014<\/p>\n<ul>\n<li>Pafuri (Singo Safari Lodge)<span style=\"color: #99cc00;\"> (J)<\/span><\/li>\n<\/ul>\n<p>09.10.2014<\/p>\n<ul>\n<li>Flug Johannesburg - Amsterdam - Hannover<\/li>\n<\/ul>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><div id=\"pg-272-1\"  class=\"panel-grid panel-no-style\" ><div id=\"pgc-272-1-0\"  class=\"panel-grid-cell\" ><div id=\"panel-272-1-0-0\" class=\"so-panel widget widget_black-studio-tinymce widget_black_studio_tinymce panel-first-child panel-last-child\" data-index=\"2\" ><h3 class=\"widget-title\">21.09.2014<\/h3><div class=\"textwidget\"><p><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Die Vorbereitungen:<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Es geht ja interessant los. Air France storniert einfach meinen R\u00fcckflug von Amsterdam nach Hannover und legt diesen 4 Stunden sp\u00e4ter. Oh, nein jetzt habe ich fast 7 Stunden Pause in Amsterdam, das geht nicht. Nach kurzen 2 Stunden Wartezeit, bei netter Musiken und sch\u00f6nen Ansagen, geht doch noch eine Dame der Air France an die Hotline. Diesmal kann ich sie auch verstehen und die Verbindung bricht nicht zusammen, was f\u00fcr ein Gl\u00fcck. Ich hatte aber Verst\u00e4ndnis f\u00fcr die Situation, da der Streik der Piloten sicher auch nicht ohne Probleme abl\u00e4uft ( Zum Gl\u00fcck wurden die Streiks nur bis einen Tag vor meinem Abflug angek\u00fcndigt ).<\/p>\n<p>Nachdem ich die Dame etwas bemitleidet hatte schilderte ich mein Problem und mir wurde eine Umbuchung des kompletten R\u00fcckflug angeboten. Gut, so habe ich einen Tag mehr Urlaub und nur 3 Stunden Aufenthalt in Amsterdam. Gebucht !<\/p>\n<p>Hertz, Singo Safari Lodge und die Unterkunft in Punda Maria konnte ich ohne Probleme umbuchen oder verl\u00e4ngern. Es wird langsam was mit der Tour.<\/p>\n<p>Da kommt schon die n\u00e4chste schlechte Nachricht. 4 gro\u00dfe Feuer machen sich im Kruger Park breit. Sabi Sand ist voll betroffen. Eine kurze Whats App an Herman ( Umkunbe ) beruhigt etwas. Das Feuer ist da und alle bek\u00e4mpfen es. Umkumbe ist nicht betroffen. Ich bin gespannt was mich da erwartet. Die Bilder der riesigen Rauchwolken \u00fcber dem KNP sehen nicht gut aus. Das Buschfeuer geht schon vom Gebiet Sabi Sand bis Tschokwane und jetzt in Richtung Satara. Das ist ein riesiger Bereich. Ich hoffe es gibt keine Verletzten !!<\/p>\n<p>Ja, wer glaubt das denn ! Einen Tag vor dem Abflug kommt diese Mail in mein Postfach:<\/p>\n<p>Sehr geehrter Herr Stefan Krull,<\/p>\n<p>Ihr Flug AF990 PARIS CDG - JOHANNESBURG JNB wurde leider annulliert.<\/p>\n<p>?!?!?!?!??! Ist keine SPAM Mail ?!?!?!?!??!<\/p>\n<p>Da kommt doch Freude auf. Die Hotline ist noch nicht erreichbar und da sitzt man doch schon auf hei\u00dfen Kohlen. Punkt 08:00 Uhr w\u00e4hle ich die 01806\u2026. Kosten spielen ja schon keine Rolle mehr. Nach nur 30 Minuten in der Warteschleife bekomme ich eine nette Dame an den H\u00f6rer. Ja, komisch die Langstrecke fliegt eigentlich, hmmm. Sie k\u00f6nnen den Flug um 20:00 Uhr nach Paris nehmen, dann weiter nach Amsterdam, hier einen halben Tag warten und dann sind Sie auch schon in Johannesburg. Nee, klar.<\/p>\n<p>Soll ich Sie auf eine andere Airline umbuchen ? Ja bitte ! Wir konnten noch einen sch\u00f6nen Flug finden. Jetzt geht es mit der Lufthansa von Hannover \u00fcber Frankfurt nach Johannesburg. Die Zeiten sind besser und ich konnte noch einen Platz am Ausgang reservieren. Mal sehen, ob die Lufthansa mit Ihren Streiks durch ist. Da kommt Freude auf.<\/p>\n<p>Oh, erneut eine email. Flug Af990 storniert<\/p>\n<p>Oh, eine SMS, Flug AF990 stroniert.<\/p>\n<p>Jetzt werfen sie sich aber ins Zeug. Muss ich nerv\u00f6s werden ?<\/p>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><div id=\"pg-272-2\"  class=\"panel-grid panel-no-style\" ><div id=\"pgc-272-2-0\"  class=\"panel-grid-cell\" ><div id=\"panel-272-2-0-0\" class=\"so-panel widget widget_black-studio-tinymce widget_black_studio_tinymce panel-first-child panel-last-child\" data-index=\"3\" ><h3 class=\"widget-title\">23.09.2014<\/h3><div class=\"textwidget\"><p><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Anreise:<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Heute, am Anreisetag, gab es mal keine SMS oder email von Air France, zum Gl\u00fcck. Ich checkte zur Sicherheit noch einmal die Seiten der Lufthansa konnte aber von einem erneuten Streik nichts erkennen.<\/p>\n<p>Ich hatte mir den Tag frei genommen und konnte so in Ruhe die letzten Vorbereitungen treffen. Noch einmal alles \u00fcberpr\u00fcfen und die Reise konnte beginnen. Gleich zu Anfang wurde ich vom Fahrkartenkontrolleur der \u00dcstra begr\u00fc\u00dft. Na sch\u00f6n, das Ticket hatte ich ja gekauft.<\/p>\n<p>Die Fahrt mit Bus und Bahn zum Flughafen Hannover verlief reibungslos und auch der Check In war in 2 Minuten erledigt. Die Bordkarten hatte ich mir doch besser noch einmal am Automaten ausdrucken lassen. Mit dem Ticket auf meinem Handy war mir das doch nicht so wohl. Der Akkustand meines Handys lag bei 78 % aber wie w\u00fcrde das in Frankfurt aussehen ?<\/p>\n<p>Der Pilot von Hannover nach Frankfurt machte seinem Namen alle Ehre. Herr Frisch verstand etwas von der Klimatechnik und regelte die Anlage sch\u00f6n runter. Meine Sitznachbarin hustete was das Zeug hielt aber w\u00e4rmer wurde es nicht. Ich hoffte das gab keine Erk\u00e4ltung.<\/p>\n<p>Sicher und kalt landeten wir in Frankfurt und schnallten die Rollschuhe unter. Abflug von Gate Z66. Zu meiner \u00dcberraschung gab es keine Kofferkontrolle mehr aber der Weg war doch recht weit.<\/p>\n<p>Ja, da geht der Spa\u00df weiter. Es erfolge die Durchsage der Lufthansa. Mein Flug war v\u00f6llig \u00fcberbucht !<\/p>\n<p>Am Schalter erfahre ich, dass circa 80 Personen nicht mitfliegen werden. Nur die Flugg\u00e4ste, die eine Platznummer haben sind sicher an Board. Gut, ich habe 88J und meine Platzkarte in der Hand.<\/p>\n<p>Der n\u00e4chste Aufruf macht mich neugierig. Es werden schon Zahlungen angeboten wenn man mit anderen Airlines fliegt oder die Reise auf den morgigen Tag verschiebt. 600 Euro ist der aktuelle Kurs. Ich brauche Ruhe und muss kurz rechnen.<\/p>\n<p>Alternative<\/p>\n<p>1) Flug um einen Tag verschieben. Kosten f\u00fcr Hotel in Frankfurt circa. 100 Euro. Verlust durch nicht Inanspruchnahme des Hotels in Hazyview 60 Euro. Eventuell wird die Buchung des Mietwagen storniert. Kein Sicherer Platz f\u00fcr den folgenden Tag. NEIN diesen Weg w\u00e4hle ich nicht.<\/p>\n<p>2)Flug mit Emirates. Ankunft in Johannesburg um 17:00 Uhr. Sicher 5 Stunden Stopp in Dubai. Ich komme nicht mehr aus Johannesburg raus und brauche ein Hotel. Kosten wie bei Alternative 1 , Probleme wie 1.<\/p>\n<p>3) Ich warte ab, ob noch ein weiteres Angebot kommt. Wenn nicht nehme ich den gebuchten Flug. Einen Platz habe ich ja wohl, toi toi toi.<\/p>\n<p>Ich habe den gebuchten Platz genommen. Mir kam so der Gedanke, dass ich beim Umbuchen ja auch keinen Platz bekommen w\u00fcrde und ich dann Nummer 81 auf der Warteliste welcher Airline auch immer sein werde. Nein ich glaube da war es besser das Geld nicht zunehmen, auch wenn es schwer viel.<\/p>\n<p>Im Flugzeug hatte ich recht nette Leute neben mir und die Zeit verging sprichw\u00f6rtlich wie im Flug. Eine Film habe ich mir noch angesehen und dann vielen auch schon die Augen zu. Das Essen habe ich zwar noch zu mir genommen aber gut ist anders. Nudeln oder Huhn in ganz kleinen Portionen. Da h\u00e4tte man drei von essen m\u00fcssen. \u00c4hnlich das Fr\u00fchst\u00fcck. Keine Wurst, kein K\u00e4se aber harte Br\u00f6tchen. Das lohnt sich nicht.<\/p>\n<p>Nach 10 Stunden Flugzeit erreichten wir p\u00fcnktlich Johannesburg. Passkontrolle, Kofferband, Geldautomat und Mietwagen ( ein rasend schneller Nissan Micra ) liefen schon fast wie im Schlaf. Um 10:00 Uhr war ich auf der Autobahn. Ein kurzer Stopp am Tankstellenshop ( hier kaufte ich das schlechteste Biltong aller Zeiten ) und weiter bis zum Restaurant an der N4. Um 15:00 Uhr war ich in Hazyview und um 16:00 Uhr im Kruger Park \ud83d\ude09 Ich konnte es nicht lassen. Zu meiner Beruhigung sahen die Strassen nicht so schlecht aus. Es gab zwar viel verbrannte Erde aber auch noch etwas Gr\u00fcn. So geht es, ich hatte es mir schlimmer vorgestellt.<\/p>\n<p>Den Abend verbrachte ich im Pioniers bei einem 300g Steak f\u00fcr 130 Rand. Ein Traum und ein guter Abschlu\u00df des Tages. Gute Nacht.<\/p>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><div id=\"pg-272-3\"  class=\"panel-grid panel-no-style\" ><div id=\"pgc-272-3-0\"  class=\"panel-grid-cell\" ><div id=\"panel-272-3-0-0\" class=\"so-panel widget widget_black-studio-tinymce widget_black_studio_tinymce panel-first-child panel-last-child\" data-index=\"4\" ><h3 class=\"widget-title\">25.09.2014<\/h3><div class=\"textwidget\"><p><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Tag 1:<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Ich war fr\u00fch am Phabeni Gate aber nicht fr\u00fch genug. Gegen 05:45 Uhr standen schon circa 15 Autos vor mir am Tor und um 06:00 Uhr waren es sicher 40 Fahrzeuge, die hier in den Park wollten. Zu meiner \u00dcberraschung ging aber alles sehr z\u00fcgig und um 06:15 Uhr fuhr ich durchs Gate.<\/p>\n<p>Die alten Zeit von diesem Gate scheinen vorbei. Der kleine Hy\u00e4nenbau ist nicht mehr zug\u00e4nglich und auch sonst entdecke ich nicht viel. Ein kleiner Falke sitz am Weg und sonst Zero. Ich entschied mich f\u00fcr den Weg von gestern Abend und bog auf die S3 ab. Gleich am Anfang gab es schon ein Nashorn und in der n\u00e4chsten Kurve sogar 4 inklusive einem sehr kleinen. Sch\u00f6n, dass es noch Nachwuchs gibt. Ohne weiter H\u00f6hepunkte fahre ich zur\u00fcck zum Hotel um das Fr\u00fchst\u00fcck in der Sonnen zu genie\u00dfen. Das Wetter ist heute perfekt und es gibt nicht die von mir gef\u00fcrchteten Rauchwolken \u00fcber dem Busch.<\/p>\n<p>Der frische Obstsalat und das leckere Omelett tun gut und der Kaffee am Pool ist klasse. Ich beschlie\u00dfe jetzt in Richtung Transportdam zu fahren und vorab mir die S65 anzusehen. Um 10:00 Uhr bin ich schon wieder am Gate. Die S65 ist die Firewall gewesen. Bis hier ging der Brand und rechts von mir gibt es viel Asche. Links ist alles wie beim Alten. Ich finde das ist kein Problem und ich hatte mir das alles viel schlimmer vorgestellt. Das einzige Highlight der S65 war aber ein Flusspferd mit vielen Schildkr\u00f6ten auf dem R\u00fccken,<\/p>\n<p>Katzen Fehlanzeige. Der Transportdam lag in sch\u00f6nem Licht doch der Baum im Wasser ( der mit dem gro\u00dfen Vogelnest ) ist nicht mehr dort. Es gab einige Wasserb\u00f6cke, Flusspferde, Impalas und viele Geier auf der anderen Seite des Sees zu bewundern. Pl\u00f6tzlich rannten die Wasserb\u00f6cke aufgescheucht davon und einige Geier starteten. Den Grund konnte ich schnell ausmachen. Ein dicker L\u00f6we wechselte seinen Standort, er hat sicher einen Riss dort.<\/p>\n<p>Mein Plan f\u00fcr heute war noch das Stevenson Hamilton Denkmal. Ich hatte geh\u00f6rt, dass es hier noch etwas sch\u00f6nes zu sehen geben sollte. Was hatte der Guide mir nicht gesagt. Leider habe ich auch den Namen der Strasse nicht richtig verstanden. Egal, auf geht es. Beim Denkmal handelt es sich um ein paar sch\u00f6ne Felsformationen aber das Highlight ( es sollten hier 3 Geparden liegen ) habe ich nicht gesehen. Die Stra\u00dfen in dieser Gegend boten auch nicht wirklich viel, doch pl\u00f6tzlich sah in zwei L\u00f6winnen vor mir auf der Strasse. Es folgten noch 4 stattliche M\u00e4nnchen aber alle sahen doch recht mitgenommen aus. Tolle Szene.<\/p>\n<p>Die Fahrt zur\u00fcck \u00fcber Transportdam und S65 brachte nichts Tolles mehr und ich erreichte 5 Minuten vor Toresschluss das Gate.<\/p>\n<p>Meine Fahrt zu Sommerfields war leider vergebens. Kein Platz mehr f\u00fcr einen einzelnen Esser ;-( Ich beschloss das neue Restaurant in der N\u00e4he vom Dreamfields zu besuchen. Nett und gutes Steak aber ich \u00e4rgerte mich doch einwenig, dass ich nicht erneut ins Pioniers gefahren bin.<\/p>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><div id=\"pg-272-4\"  class=\"panel-grid panel-no-style\" ><div id=\"pgc-272-4-0\"  class=\"panel-grid-cell\" ><div id=\"panel-272-4-0-0\" class=\"so-panel widget widget_black-studio-tinymce widget_black_studio_tinymce panel-first-child panel-last-child\" data-index=\"5\" ><h3 class=\"widget-title\">26.09.2014<\/h3><div class=\"textwidget\"><p><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Tag 2:<\/strong><\/span><\/p>\n<p>F\u00fcr heute hatte ich mir Pretoriuskop und Afsaal vorgenommen. Auf das Fr\u00fchst\u00fcck im Dreamfields musste ich somit verzichten aber ich w\u00fcrde es \u00fcberstehen. Heute lagen dichte Wolken am Himmel, sollte es wom\u00f6glich Regen geben ? Zum Gl\u00fcck war ich etwas fr\u00fcher am Gate. 05:40 Uhr und nur 5 Autos vor mir. Richtig bewusste wurde ich mir \u00fcber die gute Ausgangslage erst, als ich erfahren hatte dass das EDV System im Office ausgefallen war. Alle Tickets mussten per Hand ausgef\u00fcllt werden. Ich war Nummer drei in der Wartereihe. Treffer !! Um 06:05 Uhr war ich als Dritter im Park. Ich m\u00f6chte nicht wissen, wie lange Nummer 30 - 40 warten mussten.<\/p>\n<p>Die S3 lag in sch\u00f6nem Licht und das Gr\u00fcn der B\u00e4ume zeichnete sich sch\u00f6n gegen die dunklen Wolken am Himmel ab. Ich genoss die Fahrt und bewunderte einige Aber und entdeckte zu meiner Freude noch eine Rappenantilope.<\/p>\n<p>Der Stop im Pretoriaskop Camp wurde genutzt um ein paar Kekse zu kaufen. Ich hatte Neil zwar gesagt, dass er mir nur etwas Obst und eine pure Joghurt einpacken sollte, aber 2 \u00c4pfel und die s\u00fcsse Blaubeerjoghurt reichten doch nicht aus. Ich bevorzugte Kaffee und die trockenen Kekse.<\/p>\n<p>Auf der H2-2 habe ich ausser 3 Hy\u00e4nen, die sich um ein verbranntes Bein einer Giraffe k\u00fcmmerten, nicht viel zu sehen. Ein dickes Nashorn stand noch auf dem Weg aber sonst war es recht \u00fcbersichtlich. Kurz hinter Afsaal wollte ich mich auf die Suche nach dem kleinen Malachit Kingfischer machen. Ich hatte keine Chance. So viele Autos an diesem Ort machten keinen Spa\u00df. Ich wartete etwas doch den kleine Kingfischer konnte ich nicht erblicken. Ich beschloss den Platz zu verlassen. Ein kleiner Hy\u00e4nenbau machte Hoffnung auf sch\u00f6ne Bilder, doch es lag nur ein junges Tier in ung\u00fcnstiger Lage vor dem Eingang. Ich machte mich auf in Richtung Transportdam, S65 und meinen Lake Panic. Kurz vor Afsaal gab es gleich 2 Nash\u00f6rner, welche die Strasse versperrten. Es waren eh wieder sehr viele Nash\u00f6rner unterwegs. Heute hatte ich sicher schon 9 Tiere gesehen.<\/p>\n<p>Der kleine Umweg \u00fcber die S23 brachte heute keine L\u00f6wen, nur ein dicker Elefant machte sich \u00fcber trockene B\u00fcsche her. Sch\u00f6n anzusehen und auch ziemlich nah. Meinen Mittagsstopp plante ich am Transportdam ein und wurde mit einem Rudel L\u00f6wen belohnt. Leider sammeleten sich schon recht viele Autos in dem kleinen Kreisel und der erste Fahrer meinte, dass er nicht wegfahren w\u00fcrde. F\u00fcr mich nicht so wild, da ich schon L\u00f6wen hatte und die S65 und Lake Panic warteten ja noch auf mich. Die S65 konnte ich recht schnell passieren, keine H\u00f6hepunkte. Ein paar Elefanten und ein junges Frankolin, welches in der Manier eines Camelion die Strasse \u00fcberquerte. Nur im Schatten, da es ja nicht gesehen werden wollte.<\/p>\n<p>Richtig gut wurde es am Lake Panic. Die Leute dort dachten sicher was f\u00fcr ein Spinner aber ich f\u00fchlte mich sehr gut. Als der kleine Malachit Kingfisher quer \u00fcber den See flog rief ich nur \"JA, da ist er\" und alle schauten mich an. Als der Gute sich vor mir auf den Ast setzte und ich meinem Nachbarn auf die Schulter schlug und sage, \"Oh jetzt freu ich mich aber\" sch\u00fcttelten einige sicher den Kopf. Egal, ich hatte mein Foto des Tages.<\/p>\n<p>Nun musste ich mich sputen um rechtzeitig zur Abendsafari auf Umkumbe einzutreffen. Ich war mir nicht sicher, ob die Fahrt um 15:30 Uhr oder 16:00 Uhr begann. Der kleine Nissan machte sich gut und die Strecke vom Sabi Sand Gate zur Lodge war innerhalb 25 Minuten erledigt, Rekord.<\/p>\n<p>Die Neuigkeiten von Umkumbe kannte ich schon. Jason hat die Lodge leider verlassen aber das konnte ich nicht \u00e4ndern. Mal schauen wie es nun so wird. Versprochen wurden mir die Leoparden, hahaha.<\/p>\n<p>Nicht hahaha, wir steuerten sofort den Riss einer Leopardin im Baum an. Wir sind aber nicht sehr weit gekommen. Die Leopardin lag im Gras und sah so aus, als ob sie gleich in Richtung Beute gehen w\u00fcrde. Leider war das Tier sehr scheu und die 6 Fahrzeuge \u00e4nderten an diesem Zustand nichts. Per Funk kam gleich die Meldung der Sichtung eines Leoparden M\u00e4nnchen. Das Tier lag etwas besser sichtbar im hohen Gras und hatte keine Scheu. Es ging direkt auf mich zu und war wieder viel zu nah f\u00fcr meine 120mm Brennweite. Jetzt spielte sich einer richtig gute Szene ab. Leopard und Leopardin begegneten sich. Es war nicht richtig klar, ob es um die Beute ging oder ob die beiden sich paaren wollten. Die Spannung stieg. Der Leopard hatte die Beute im Auge und kletterte auf den Baum. Leider war es schon etwas dunkel und es gab viele \u00c4ste und Zweige welche die Sicht versperrten aber das Brechen der Knochen beim Fressen war wieder eindrucksvoll. Wir konnten die Situation 15 Minuten lang bewundern, bevor der Leopard den Platz verlies.<\/p>\n<p>Nach einer kurzen Runde durch den Busch tauchten beide Leoparden erneut auf. Wie spannend ! Das Weibchen kletterte auf den Baum und der Leopard scheuchte es bis in die Baumkrone. Jetzt machte er sich gen\u00fcsslich an die Reste des Impala. Das Weibchen war sichtlich unzufrieden mit der Situation. Zum Einen bekam sie nichts von ihrem Riss und zum Anderen hatte Sie Respekt vor dem stattlichen M\u00e4nnchen. Ihr blieb nur die Flucht. Schnell im Baum an dem M\u00e4nnchen vorbei und sich mit den Resten des Impalas am Boden begn\u00fcgen. Zum Gl\u00fcck viel immer etwas herab. Die heulenden Hy\u00e4nen im Hintergrund machten die Situation perfekt. Ein toller Beginn, nur die Hy\u00e4nen kamen nicht mehr vorbei.<\/p>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><div id=\"pg-272-5\"  class=\"panel-grid panel-no-style\" ><div id=\"pgc-272-5-0\"  class=\"panel-grid-cell\" ><div id=\"panel-272-5-0-0\" class=\"so-panel widget widget_black-studio-tinymce widget_black_studio_tinymce panel-first-child panel-last-child\" data-index=\"6\" ><h3 class=\"widget-title\">27.09.2014<\/h3><div class=\"textwidget\"><p><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Tag 3:<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Ich wachte schon fr\u00fch auf. Der Wecker war f\u00fcr 05:00 Uhr gestellt aber ich nutzte die Zeit ab 04:30 Uhr f\u00fcr ein paar Notizen. Um 05:15 Uhr wurde es hell und ich genoss den ersten Kaffee bei einem sch\u00f6nen Sonnenaufgang auf der Terrasse. Den L\u00f6wen den ich geh\u00f6rt hatte sah ich leider nicht.<\/p>\n<p>Die Safari begann mit der Suche nach den Leoparden und blieb erfolglos. Schade, aber wir hatten gestern viel Gl\u00fcck. So kann das ja nicht weitergehen. Die B\u00fcffel waren auch sch\u00f6n und es beeindruckt immer wieder, wenn die Tier direkt am Auto stehen. Weiter gab es noch Zebras und Wasserb\u00f6cke und Ang\u00e9le machte sich als Guide sehr gut. Sie stellte den Wagen richtig und fuhr dicht an die Tiere heran. Ein guter Ersatz f\u00fcr Jason. Richtig gut wurde es, als wir die 4 Nash\u00f6rner direkt am Auto hatten. Das kleine machte T\u00f6ne um der Kuh mitzuteilen, dass es gerne etwas nuckeln w\u00fcrde. Und tats\u00e4chlich, die Mutter legte sich hin und das kleine konnte trinken. Was f\u00fcr ein Moment ! Die 4 waren so entspannt, dass sie zum Schluss alle auf dem Boden lagen. Das kleine quiekte zufrieden und die Alte best\u00e4tigte dies mit einem Gegrummelt.<\/p>\n<p>Perfekter Beginn des Tages. So etwas hatte ich noch nicht erlebt !!<\/p>\n<p>Nach dem Fr\u00fchst\u00fcck hatte ich Zeit noch etwas an der Fotoausr\u00fcstung zu tunen. Der Fokus sa\u00df noch nicht ganz perfekt und dank Sigma kann ich das vor Ort justieren.<\/p>\n<p>Noch ein kleiner Bummel durch den Garten aber die Kingfisher machten sich rar. Der Kaffee an der Bar wurde durch die lauten Alarmsignale der V\u00f6gel und Affen unterbrochen. Celeste rief sofort und fragte, ob ich den Leoparden sehen k\u00f6nnen. Leider nein, die Beschreibung der anderen Stelle am Ufer brachte mich auch nicht weiter.<\/p>\n<p>Vor der Abfahrt zur Abendsafari gaben sich noch 4 gro\u00dfe Elefantenbullen ein Stelldichein. Der 4'te streunerten schon die ganze Zeit auf der gegen\u00fcberliegenden Flussseite herum und versuchte sich den 3 anderen anzuschliessen. Er hatte keine Chance und wurde von den Bullen verscheucht.<\/p>\n<p>Die Abendsafari w\u00fcrde ich in meinem BLOG eigentlich lieber auslassen, denn ich war nicht zufrieden. Gut, es ist klar dass der Guide den neuen G\u00e4sten auch Impala, Warzenschwein und Co erkl\u00e4ren muss aber so verging mir der Spa\u00df. Zum Einen fragte Ang\u00e9le st\u00e4ndig, ob die G\u00e4ste nicht noch eine Frage zu dem Tier haben und zum Anderen fragten die G\u00e4ste aus Belgien jeden Mist. Das Dumme war, dass sie die Antworten selbst schon kannten und versuchten Ang\u00e9le etwas aus der Reserve zu locken.<\/p>\n<p>Bei der Fahrt zu den zwei gemeldeten Giraffen mussten wir durch ein kleines trockenes Flussbett fahren. Nicht dass mir noch ein kleiner Ast auf den Kopf gefallen ist, nein wir verbrachten die goldene Stunde bei der Giraffe. Eigentlich auch kein Problem doch hinter der n\u00e4chsten Kurve stoppte Ang\u00e9le erneut bei der Giraffe und ich wurde langsam nerv\u00f6s. Zu meinem Leid kam jetzt noch der Funkspruch von Herman, dass er noch zweie weitere G\u00e4ste bringen w\u00fcrde. Auch kein Problem, aber diese wurden kurz eingewiesen und alle wurden erneut vorgestellt. Und was soll ich sagen, der n\u00e4chste Stopp war wieder bei der Giraffe. Nein, die Sonne geht bald unter und ich habe nur noch diesen einen Abend hier. Das Nashorn, welches wir jetzt noch zu Gesicht bekamen machte die Sache nicht viel ertr\u00e4glicher. Es stand zwar recht sch\u00f6n in der Sonne aber Ang\u00e9le fuhr f\u00fcr den sehr sch\u00f6nen Sonnenuntergang zu sp\u00e4t weiter. Der Sundowner startete als die Sonne schon fast am Horizont verschwand. Wirklich Mist !<\/p>\n<p>Die weitere Stunde brachte keine guten Tiersichtungen. Eine Hy\u00e4ne und einen Schakal, die aber beide sofort im Busch verschwanden. Entt\u00e4uscht ging es zur\u00fcck zur Lodge. Die Tiere machten sich heute auch wirklich rar. Ich glaube es lag an der sehr warmen Luft und den starkem Wind am Nachmittag.<\/p>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><div id=\"pg-272-6\"  class=\"panel-grid panel-no-style\" ><div id=\"pgc-272-6-0\"  class=\"panel-grid-cell\" ><div id=\"panel-272-6-0-0\" class=\"so-panel widget widget_black-studio-tinymce widget_black_studio_tinymce panel-first-child panel-last-child\" data-index=\"7\" ><h3 class=\"widget-title\">28.09.2014<\/h3><div class=\"textwidget\"><p><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Tag 4:<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Es hatte sich am Vortag schon angek\u00fcndigt. Der Wind und die hohen Temperaturen, waren die Anzeichen f\u00fcr den aufkommenden Regen. P\u00fcnktlich um 04:00 Uhr fing es. Ich \u00fcberlegte, ob die Safari ohne mich stattfinden sollte.Es war keine einfache Entscheidung. Gegen die Safari sprach das schlechte Wetter und die komischen G\u00e4ste, f\u00fcr die Safari dagegen die Aussage, dass die Leoparden nach dem Regen gerne das Revier markieren.<\/p>\n<p>Ich machte es vom Wetter abh\u00e4ngig. Leichter Nieselregen um 06:00 Uhr da war ich dabei. Nach den ersten 100 Metern war ich mir meiner Entscheidung nicht mehr sicher. Ang\u00e9le stoppte bei den Impalas und wunderte sich, dass keiner eine Frage stellte. Das gleiche Spiel bei den Gnus. Oh je, was soll das werden. Meine Rettung war die Elefantenherde mit einem sehr kleinen Elefanten. Ich sch\u00e4tze mal, dass dieser nicht \u00e4lter als 2 Wochen war. Sonst entsprach die Safari nicht meinen Erwartungen. Der einzige Vorteil heute war die trockene Ankunft an der Lodge.<\/p>\n<p>Um 11:00 Uhr erreichte ich das Kruger Gate. Der Abschied von Umkumbe viel mir nicht schwer. Ich freute mich auf den Lake Panic und die Tage in Lower Sabi. Mein kleiner Malachit KIngfischer zeigte sich von seiner besten Seite und bei den Farben machte das tr\u00fcbe Wetter auch nichts aus. Es spricht aber schon f\u00fcr sich, dass ich keine Aufnahmen vom Geparden am Riss und von den 4 L\u00f6wen im Flussbett gemacht habe. Es lohnte sich einfach nicht. Sogar das erste Spitzmaulnashorn im Kruger Park wurde mit keiner Aufnahme gew\u00fcrdigt. Morgen muss das besser werden. Die einzigen Aufnahmen, die ich sonst noch gemacht habe, waren die von einem kleinen Pavian Verbund. Eine Mutter hatte in diesem Moment ihr Jungtier verloren und trug es weiter mit sich. Mitnehmende Bilder aber so hart ist die Natur. Was ich nicht geschafft habe, war ein Bild der Giraffen, die nach mir ausgeschlagen hat. Das Tier hatte sich erschreckt als ich an ihm vorbei gefahren war. Ich aber auch.<\/p>\n<p>Ich freue mich aber auf die n\u00e4chsten Tage im Park und steuere Morgen den Gepardenriss erneut an.<\/p>\n<p>( M\u00fcckenstiche habe ich am Hals )<\/p>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><div id=\"pg-272-7\"  class=\"panel-grid panel-no-style\" ><div id=\"pgc-272-7-0\"  class=\"panel-grid-cell\" ><div id=\"panel-272-7-0-0\" class=\"so-panel widget widget_black-studio-tinymce widget_black_studio_tinymce panel-first-child panel-last-child\" data-index=\"8\" ><h3 class=\"widget-title\">29.09.2014<\/h3><div class=\"textwidget\"><p><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Tag 5:<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Schon vor der Fahrt in den Park gab es den ersten Hingucker. 2 kleine Buschbabys warteten am Tor auf mich. Es hatte fast den Anschein, dass die beiden auf die \u00d6ffnung der Pforte zum Park warteten. Leider war es noch recht dunkel und die h\u00fcpfenden Tier konnte ich nicht knipsen, es sah aber echt lustig aus als die beiden \u00fcber die Strasse h\u00fcpften. Ich hatte mir die Kilometerzahl zum Gepardenriss gemerkt aber die Stelle war leer. Kein Gepard mehr und auch kein Riss. Auch die erwarteten Hy\u00e4nen, Geier oder Schakale sah ich nicht. Auf dem Weg zum Camp Crocodile Bridge gab es noch Nash\u00f6rner und Adler. Die Bilder werden langsam besser aber sobald Bewegung im Spiel ist, sieht es schlecht aus. Ich muss wohl von Zeit auf Blendautomatik umstellen. Ich probiere es morgen mal aus. Rund um das Camp im S\u00fcden gab es viel Bewegung. Zebras, Impalas, Elefanten und Co konnte ich reichlich sehen. Bei den Katzen muss ich noch etwas warten. Meine Tour unterbrach ich im Lower Sabi Camp um die Karte der Tiersichtungen zu studieren. Keine Eintr\u00e4ge auf meiner absolvierten Route. Es sah so aus, als ob die Katzen es sich lieber im Norden gem\u00fctlich machten. Also gut, ab geht es zum Lake Panic. Ich wollte dort eigentlich heute nicht hin aber da eh alles dort oben war, egal. Auf dem Weg gab es auch gleich ein paar L\u00f6wen. Auch hier lohnte ein Bild kaum und mein Stopp beschr\u00e4nkte sich auf ein paar Minuten.<\/p>\n<p>Bis zum See gab es die bekannten Tierarten. Paviane und zur Abwechslung auch mal Mangusten. Ich freute mich auf den Kingfisher. Leider zu fr\u00fch gefreut. Heute machte mir der kleine nicht die Freude. Neben mir sa\u00dfen schon die Profis. Objektive und Kameras der Extraklasse. Wert pro Kombination circa 20000 US$ . Auch das half nicht, der Vogel kam nicht. Ich machte mich um 14:30 Uhr auf den Weg um die letzten 50 km zum Camp bequem fahren zu k\u00f6nnen. Auch hier wieder die Rechnung ohne den Wirt. Gleich nach dem Lake Panic hielt mich ein Fahrer an. Oh, ein Wunder. Heute mal nicht ich, der den Verkehr bremst. Die Frage nach dem Malachit Kingfisher musste ich verneinen aber daf\u00fcr gab es den Tipp einer Leopardensichtung. Gut, nicht auf meinem Weg aber machbar. Ich hatte ja Zeit in Reserve.<\/p>\n<p>Das Tier lag wundersch\u00f6n in der Abendsonne auf einem Fels neben der Stra\u00dfe. Perfekt, bis auf den kleinen Ast mit vielen Bl\u00e4ttern vor ihm. Ich war schon fast am \u00fcberlegen ob ich da nicht hingehe. Alles wirklich super perfekt, aber das Tier bewegte sich kaum. Nach gut 1,5 Stunden Wartezeit hatte ich ein paar Bilder im Kasten aber es h\u00e4tten die Bilder werden k\u00f6nnen, schade.<\/p>\n<p>Ich musste mich nun doch beeilen um noch p\u00fcnktlich in mein Camp zu kommen. Der erste kleine Schlenker wurde gleich mit Elefanten bestraft. Ich musste drehen. Keine Zeit ! Nach ein paar Kilometern gab es eine Hy\u00e4ne und einen Gaukler. Oh, es wird eng. Mein Feierabend Bier am Sunset Damm kann ich streichen. Die Tachonadel zeigt jetzt schon fast immer 70 km\/h an. Nein, eine Herde B\u00fcffel blockiert die Strasse. Kein Durchkommen, Stau. Nach 10 Minuten ging es weiter. Den Fischadler musste ich passieren und erreichte so 15 Minuten vor Toresschluss den Sunset Damm. Ein Feierabend Bier ging noch aber die Sonne war schon weg.<\/p>\n<p>Wie gestern bin ich nicht gleich auf mein Zimmer gegangen sondern kaufte erst noch ein und bestellte ein Steak im Restaurant. Die Qualit\u00e4t ist merklich besser unter dem neuen P\u00e4chter und Salat und Gem\u00fcse sind richtig lecker. Beim Steak m\u00fcssen sie aber noch etwas \u00fcben.<\/p>\n<p>Der Abend begann so wie der Tag anfing. 2 Buschbabys im camp. Jetzt aber vor meinem Zimmer und nicht mehr so freundlich. Die beiden zoften sich, was das Zeug hielt. Nach 2 Minuten war aber Ruhe und ich musste auch langsam in Bett.<\/p>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><div id=\"pg-272-8\"  class=\"panel-grid panel-no-style\" ><div id=\"pgc-272-8-0\"  class=\"panel-grid-cell\" ><div id=\"panel-272-8-0-0\" class=\"so-panel widget widget_black-studio-tinymce widget_black_studio_tinymce panel-first-child panel-last-child\" data-index=\"9\" ><h3 class=\"widget-title\">30.09.2014<\/h3><div class=\"textwidget\"><p><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Tag 6:<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Als erstes freute ich mich \u00fcber die Sonne. Es waren zwar noch ein paar Wolken am Himmel aber das passte mir gut. Kurz bevor ich aus dem Gate fuhr machte ich noch einen kurzen Stopp auf dem Deck des Restaurants. Es t\u00fcmmelten sich zwar ein paar Paviane hier herum aber die verzogen sich recht schnell. Der Blick auf den Fluss ist immer wieder sch\u00f6n. Flusspferde, Krokodile und eine riesige Anzahl an V\u00f6gel sind eigentlich immer da. Punkt 06:00 Uhr fuhr ich durchs Tor ( Heute leider ohne Buschbabys ). Den ersten Stopp machte ich auf der gro\u00dfen Br\u00fccke bei den kleine Stromschnellen. Die Bilder sind zwar nicht so sch\u00f6n geworden wie die aus Durban aber durch die lange Belichtung hat das flie\u00dfende Wasser schon etwas.<\/p>\n<p>Meine Fahrt ging nun zur\u00fcck in Richtung Lower Sabi und dann zum Sunset Damm. Kurz vorher sah ich schon den Kampfadler im Baum sitzen. Perfekt, ein sehr sch\u00f6nes Tier und dazu noch in der aufgehenden Sonne. So kann es weitergehen. ( Den Elefanten, der circa 2 Meter hinter meinem Auto auftauchte merkte ich erst sehr sp\u00e4t ).<\/p>\n<p>Am Damm gab es Krokodile, Flusspferde und L\u00f6ffelreiher. Bei dem weichen Licht ist alles eine Augenweide. Ich genoss meinen Kaffee und machte mich auf in Richtung Satara, meiner n\u00e4chsten Station. Der Weg \u00fcber die Nebenstrassen brachte nichts tolles. Das Gras in roten und gelben Farben machte die Fahrt aber trotzdem angenehm. An meinem ersten Stopp (Mlondozi) wurde ich gleich von ein paar Wasserb\u00f6cken begr\u00fc\u00dft. Der Blick auf den Damm war sch\u00f6n aber lange bin ich nicht geblieben. Ich beschloss f\u00fcr meine weitere Reise auf der Teerstrasse zu fahren und wurde auch sofort von einem Safarifahrzeug angehalten. Hast Du schon von den Geparden geh\u00f6rt ? Nein, aber es waren nur noch 100 Meter und da lagen die zwei auch schon. Danke trotzdem f\u00fcr den Tipp. Ich glaube nur langsam kennen mich alle hier in der Gegend. Diese Vermutung verst\u00e4rkte sich, als der n\u00e4chste Safariwagen anhielt und mich fragte, ob ich denn meine Wildhunde gefunden h\u00e4tte ? Naja, immerhin sind alle freundlich zu mir. Dann bin ich wohl immer h\u00f6flich und nicht zu aufdringlich. Meinen leckeren Joghurt ( ja es gibt nicht nur BBC Bier,Biltong und Caf\u00e9e ) l\u00f6ffelte ich am Orpen Damm weg. Ein toller Platz ! F\u00fcr Fotos ist man zwar zu weit weg aber es gibt viel zu sehen. Hier muss ich bei n\u00e4chsten mal wieder halten.<\/p>\n<p>Der Stopp in Tschokwane verlief recht kurz. Ein Blick auf die Tierkarte und weiter ging es. Warum hier kaum Tiere angezeigt wurden merkte ich schnell. In Richtung Norden war alles verbrannt. Kein sch\u00f6ner Anblick, nur schnell konnte man nicht fahren weil gerade die Strasse unter ein Sandschicht gelegt wurde. Ob es etwas mit dem Feuer zu tun hat kann ich nicht sagen. So blieben also nur die kleinen Unterbrechungen an den k\u00fcnstlichen Seen. Die hatten es aber in sich. Beide boten das gleiche Bild. Trinkende Elefantenbullen, Seeadler, Impalas, Wasserb\u00f6cke und Warzenschweine. Da die Adler versuchten Fische zu fangen, blieb mein Blick hier kleben. Leider hatte die Tiere so wenig Erfolgt mit der jagt wie ich mit treffsicheren Fotos im Flug, schade.<\/p>\n<p>Mein n\u00e4chstes Ziel, der Sweni Damm, entpuppte sich als wahre Perle. Flusspferde, Wasserb\u00f6cke, Krokodile, Kingfischer, Reiher und vieles mehr. So sch\u00f6n, dass ich gleich morgen fr\u00fch wieder herfahre werde. Der Plan wird halt ge\u00e4ndert. Die S41 und S100 lagen in tollem Licht und die alten B\u00e4ume wirkten eindrucksvoll auf mich ein. Es war nicht schlimm, dass heute keine L\u00f6wen hier waren ( die hatte ich zuvor schon auf der Teerstrasse gesehen ) morgen wird das schon noch was. Punkt 18:00 Uhr erreichte ich Satara. Der Check In verlief schnell und ich konnte sogar gleich f\u00fcr Balule einchecken. Sehr gut, jetzt noch auf's Zimmer und entlich Duschen. Kurz noch dem Honigdachs ausweichen ( Ich sitze noch im Auto ) und der Tag geht zu ende. Wie sch\u00f6n, zum Abschluss heulen noch die Hy\u00e4nen w\u00e4hrend ich meinen BLOG schreibe. Jetzt geht es aber ab ins Bett. Die Tore machen morgen schon um 05:30 Uhr auf \ud83d\ude42 Ja, noch eine halbe Stunde mehr Zeit und der Sonnenaufgang kann im Park bewundert werden.<\/p>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><div id=\"pg-272-9\"  class=\"panel-grid panel-no-style\" ><div id=\"pgc-272-9-0\"  class=\"panel-grid-cell\" ><div id=\"panel-272-9-0-0\" class=\"so-panel widget widget_black-studio-tinymce widget_black_studio_tinymce panel-first-child panel-last-child\" data-index=\"10\" ><h3 class=\"widget-title\">01.10.2014<\/h3><div class=\"textwidget\"><p><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Tag 7:<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Die Nacht war kurz. Ich hatte am Abend noch etwas l\u00e4nger am BLOG geschrieben und bin erst gegen 20:30 Uhr zum Essen gegangen. Danach noch etwas Wein und dann kam der Wind. Ich hatte das Gef\u00fchl, dass fast die H\u00fctte weg flog. Es quietschte und zog so stark, dass ich aufstehen musste um nachzusehen was los war. Nichts, ein kleines L\u00fcftchen wehte. Warum auch immer das in meiner H\u00fctte zu einem Orkan wurde. Gegen 01:00 Uhr schlief ich wohl ein.<\/p>\n<p>Die gro\u00dfe Freude auf meine S100 wurde fast zur Entt\u00e4uschung. Keine L\u00f6wen aber viele Autos, in deren Staub man fuhr. Das gefiel mir nicht mehr ! Ich freute mich mehr auf den Sweni Damm. Auf der S41 entdeckte ich noch eine interessante Senke. Oh, da war doch noch der kleine Vogel, das Krokodil, ohhhh die Malachit Kingfischer. Je l\u00e4nger man schaute umso mehr entdeckte man. Zu Schluss sah ich auch noch das tote Flusspferd, welches direkt am Ufer lag. Keine 10 Meter von mir entfernt. Das gibt es. Ich wartete lange aber es kamen keine Raubtiere. So richtig sicher war ich mir auch nicht, ob das Hippo wirklich tot war. Es lag so, wie kein Hippo liegen w\u00fcrde aber von Zeit zu Zeit bewegte es sich. Knabberten da die Krokodile ? Ich beschloss die Sichtung der Hy\u00e4ne nachzugehen und fuhr weiter. Ein Flop und auch der Stopp am Swani Damm war nicht so sch\u00f6n wie gestern. Auf dem R\u00fcckweg hielt ich noch bei meinem Hippo. Es lag immer noch in der B\u00f6schung und musste wohl tot sein. Ich werde es mir morgen noch einmal ansehen. Von Balule sind es 30 km und das schaffe ich.<\/p>\n<p>Es deutete sich an. Der Tag wurde hei\u00df, sehr hei\u00df. Auf den Tafeln wurden kaum Tiersichtungen angezeigt und ich wusste warum. Es gab keine. Gegen 13:00 Uhr hatte ich eventuell 20 Bilder im Kasten. Das gab es noch nie. Irgendwie aber nicht schlimm, es machte mir Spa\u00df und ich freute mich auf Balule. Ein Platz ohne Strom im Busch. Die Akkus waren voll und ich auf dem Weg. Im Bereich Timbawati sah ich noch einen Gaukler. Ein tolles Tier und das habe ich gut ablichten k\u00f6nnen, wundersch\u00f6n !<\/p>\n<p>Da die Geldautomaten nur f\u00fcr S\u00fcdafrikaner Geld geben, musste ich den internationalen in Letaba noch besuchen. Auf dem Weg gab es wenig H\u00f6hepunkte aber eine Familie berichtete, dass auf den Karten um Letaba viele L\u00f6wenpunkte gesetzt waren. Ich wunderte mich, aber schauen wir mal. Na gut, die Farbe der Punkte f\u00fcr L\u00f6wensichtungen ist im Park gelb. Hier in Letaba werden Elefanten mit gelben Punkte markiert. Elefanten hatte ich schon den einen ober anderen gesehen.<\/p>\n<p>Gegen 17:20 Uhr erreichte ich Balule. Ich hatte mir viel von der Unterkunft versprochen und der Weg dorthin bot schon einiges. Elefanten blockierten den Weg, Giraffen schauten mich an und tolle Bachl\u00e4ufe musste ich \u00fcberqueren.<\/p>\n<p>Und dann gab es am Tor ( hier gibt es nur 6 H\u00fctten ) den D\u00e4mpfer. Wir sind ausgebucht sagte mir der freundliche Mann am Gate. Wie !?!??! JA, alles voll. Ich muss zur\u00fcck nach Satara und alles kl\u00e4ren. Nein, das gibt es doch nicht. Doch es ist nun einmal so. Oh, was f\u00fcr eine Entt\u00e4uschung !! Balule hatte ich fast 2 Monate im Voraus gebucht und dann das. Ich hatte mir auch schon ein paar Spr\u00fcche auf Lager gelegt wie zB.: Oh muss ich noch in Satara einchecken, das wusste ich nicht\u2026.. Sollte wohl nicht sein. Pl\u00f6tzlich lachte der Kumpel am Gate. War nur ein Spa\u00df, Du hast Bungalow 2. Nee, ich bin Ihm v\u00f6llig auf den Leim gegangen. Was f\u00fcr ein Spa\u00df. Ich habe mich wirklich gefreut !<\/p>\n<p>Balule war f\u00fcr mich ein Traum. Es gab keinen Strom aber zu meiner Freude K\u00fchlschr\u00e4nke die mit Gas betrieben wurden und eine Angestellte, die Petroleumlampen anz\u00fcndet. Mein gekauftes Impala Steak machte sich bestens auf dem Grill und die Stimmung war klasse. Man muss sich echt an die Situation ohne Strom gew\u00f6hnen. Lampe am Grill und mal kurz ins Zimmer. Ja, aber da ist es dunkel. Toll, hier m\u00f6chte ich mal mit Phil hin.<\/p>\n<p>Beim Sonnenuntergang gab es das n\u00e4chste Highlight. Der Baobabbaum machte sich gut im Sonnenuntergang aber das jaulen der Hy\u00e4nen noch besser. Die m\u00fcssen aber nah sein dachte ich mir. Und genau, auf dem Weg zum K\u00fchlschrank hatte ich sie schon am Zaum. Maximal 2 Meter entfernt. Das wird eine tolle Nacht, zumal im Hintergrund die Schakale heulen. Ein toller Platz.<\/p>\n<p>Ich gehe jetzt auf Hy\u00e4nensuche.<\/p>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><div id=\"pg-272-10\"  class=\"panel-grid panel-no-style\" ><div id=\"pgc-272-10-0\"  class=\"panel-grid-cell\" ><div id=\"panel-272-10-0-0\" class=\"so-panel widget widget_black-studio-tinymce widget_black_studio_tinymce panel-first-child panel-last-child\" data-index=\"11\" ><h3 class=\"widget-title\">02.10.2014<\/h3><div class=\"textwidget\"><p><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Tag 8:<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Wie immer geht es fr\u00fch los. Auf dem Herd konnte ich mir hei\u00dfes Wasser f\u00fcr den Kaffee kochen und dabei schnell noch einmal nach den Hy\u00e4nen schauen. Leider waren keine mehr um das Camp zu sehen. Nur h\u00f6ren konnte ich sie noch. Auf den ersten Metern hinter dem Tor entdeckte ich doch noch eine. Ein guter Start. Ich klapperte die kleinen Flusssenken ab und entdeckte auf einer einen Malachit Kingfischer. Leider nicht sehr fotogen der kleine. So sch\u00f6n, wie am Lake Panic wird das wohl auch nichts mehr. Die Strecke um Timbavati war recht sch\u00f6n, brachte mich aber zur Verzweiflung. So viele und frische L\u00f6wenspuren und keine Katze in Sichtweite. Ich konnte es nicht fassen aber so ist das nun einmal. Aufgrund des starken Windes machte ich keinen Stopp am Timbavati Picknickplatz und fuhr die gro\u00dfe Runde bis Satara. Hier einen kleinen aber feinen Cappuccino zur St\u00e4rkung und ab zum toten Hippo. Heute muss doch da mal einer knabbern.<\/p>\n<p>Die S100 zeigte sich sehr Tierreich. Zwar keine Raubkatzen aber Impalas, Wasserb\u00f6cke, Gnus und Kudus im besten Licht und sehr zahlreich. Na, die S100 geht doch noch. Voller Erwartung steuerte ich auf das tote Flusspferd zu und musste erkennen, dass es keine Ver\u00e4nderung gab. Warum nur ? Marabus sa\u00dfen schon seit 2 Tagen am Ufer. Pech gehabt aber so ist das. Der R\u00fcckweg zum Olifantscamp \u00fcber S90 und S41 zeigte die verheerenden Auswirkungen der Br\u00e4nde. Alles schwarz und verkohlt. Ich fuhr mit Tempo 60 die Piste englang und war froh, als dieser Abschnitt beendet war. Ausser ein paar Steenb\u00f6cken und Vogelstraussen war nichts zu sehen.<\/p>\n<p>Bei der Suche des sch\u00f6nsten Platz f\u00fcr den Sonnenuntergang war ich mir nicht sicher. Olifants Camp oder die gro\u00dfe Br\u00fccke \u00fcber den Fluss. Ich \u00fcberpr\u00fcfte anhand der Bilder vom Vortag, wann Sonnenuntergang war. Oh, 17:45 Uhr. Das wird zu eng um von der Br\u00fccke p\u00fcnklich zum Zimmer zu kommen. Ich macht somit noch eine Runde um das Camp und entdeckte eine sehr kleine Giraffe und sicher noch 400 B\u00fcffel. Hat sich doch gelohnt. Der Sonnenuntergang vom Camp aus war sch\u00f6n, doch die Farben am Himmel h\u00e4tten von der Br\u00fccke sicher viel besser gewirkt.<\/p>\n<p>Von Olifants Camp bin ich positiv \u00fcberrascht. Das Zimmer habe ich sehr schnell bekommen und das Restaurant ist jetzt nett und schon fast gem\u00fctlich. Das Essen ist gut, aber beim n\u00e4chsten Mal buche ich lieber wieder Letaba, sorry Olifants.<\/p>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><div id=\"pg-272-11\"  class=\"panel-grid panel-no-style\" ><div id=\"pgc-272-11-0\"  class=\"panel-grid-cell\" ><div id=\"panel-272-11-0-0\" class=\"so-panel widget widget_black-studio-tinymce widget_black_studio_tinymce panel-first-child panel-last-child\" data-index=\"12\" ><h3 class=\"widget-title\">03.10.2014<\/h3><div class=\"textwidget\"><p><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Tag 9:<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Es begann mit einem sch\u00f6nen Sonnenaufgang und wolkenfreiem Himmel. Auf dem ersten Loop konnte ich noch ein paar nette Bilder des Olifants machen und musste aber schon feststellen, dass da kaum Farbe im Spiel war. Es deutete sich an. Wolken zogen auf. Als ich Letaba erreicht hatte war klar, dass jetzt erst einmal nicht viele Bilder gemacht werden konnten. Ich nutzte den Stopp f\u00fcr einen kleine Einkauf und den Besuch des ATM. Noch einen Cappuccino und frische Jogurt aus dem Restaurant und weiter ging es. Zu meiner gro\u00dfen Zufriedenheit entdeckte ich den ersten Bienenfresser. Ich hatte zwar nur kurz das Vergn\u00fcgen, aber so war ich optimistisch f\u00fcr den Norden. Das wird was. Mit den Katzen hatte f\u00fcr diesen Urlaub abgeschlossen. Auch die heutigen Spuren um Olifants brachten keine Sichtung, obwohl auch diese Spuren sehr frisch waren. Genauso wenig erfolg hatte ich bei den fl\u00fcchtenden Giraffen und den alarmrufenden V\u00f6geln. Keine Katze zeigte sich.<\/p>\n<p>Und da, ich habe meinen alten Platz mit den Bienenfressern wieder gefunden. Hinter der gro\u00dfen Br\u00fccke \u00fcber den Olifants rechts rein. Hier war er und die kleinen V\u00f6gel warteten schon auf mich. Nur die liebe Sonne nicht ;-( Ein paar Bilder sind es doch noch geworden aber bei Sonne h\u00e4tte ich richtig gut Fotos machen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Ich beschloss die Schotterpiste nach Shingwedzi zu fahren. Von meinem letzten Besuch her wusste ich noch von der tollen Landschaft am Fluss entlang. Vorab hatte ich zwar noch viele Kilometer durch fast tierlose Landschaften zu fahren, aber das gelbe Gras und der jetzt doch noch blaue Himmel beeindrucken mich immer wieder. An einem kleinem T\u00fcmpel machte ich noch eine kurze Pause und beobachtete erneut einen Afrikanischen Fischadler beim jagen. Leider gefiel ihm meine Anwesenheit nicht so und er stellte die Jagd ein. Also fuhr ich weiter bis an den Shingwedzi Fluss. Was f\u00fcr ein Bild. Die Sonne legte das Flussufer in das sch\u00f6nste Abendlicht aber was war das f\u00fcr ein Flussufer ? Ich wusste zwar von dem starkem Hochwasser aber hier ist einer mir dem Hochdruckreiniger bei der Arbeit gewesen. Es braucht sicher noch einige Jahre, bis die Spuren beseitigt sind.<\/p>\n<p>Nur die Strassen sind schon wieder in gutem Zustand. Mein Lob an den Park. Ich fuhr trotzdem jede kleine Bucht ab, um einen Blick auf das Flussufer werfen zu k\u00f6nnen. Wasserb\u00f6cke und Krokodile eroberten sich ihr Gebiet schon wieder zur\u00fcck. So wie das die Elefanten mit der neuen Strasse machten. 20 Minuten musste ich warten, bis ich die Herde passieren durfte. Aufgestellte Ohren gaben mir zu verstehen, dass ich nicht der Boss war. Zu meinem Gl\u00fcck versperrte auf noch ein Elefantenbulle den Weg \u00fcber die Br\u00fccke ins Camp. Um 17:58 Uhr hatte ich es dann doch geschafft. Knapp, aber es hatte gereicht. Das Camp war erreicht. Schnell noch den Schl\u00fcssel geholt und etwas eingekauft. Ein Steak im Restaurant durfte nat\u00fcrlich auch nicht fehlen und dann ging es ab ins Bett. Morgen geht es um 05:30 Uhr in den Park. Geparden Leoparden und L\u00f6wen wurden heute gesichtet. Dann wird es eventuell doch noch etwas mit den Katzen, obwohl ich mich ja schon auf V\u00f6gel eingestellt habe.<\/p>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><div id=\"pg-272-12\"  class=\"panel-grid panel-no-style\" ><div id=\"pgc-272-12-0\"  class=\"panel-grid-cell\" ><div id=\"panel-272-12-0-0\" class=\"so-panel widget widget_black-studio-tinymce widget_black_studio_tinymce panel-first-child panel-last-child\" data-index=\"13\" ><h3 class=\"widget-title\">04.10.2014<\/h3><div class=\"textwidget\"><div class=\"article-main-content\">\n<div class=\"article-content\">\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Tag 10:<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Die Nacht verlief besser als gedacht. Meine Mitbewohner zeigten sich von ihrer guten Seite. Der Frosch auf dem K\u00fchlschrank quakte nicht und die Schwalben machten keinen Radau. Die Strecke zum Camp von Punda Maria fuhr ich am Fluss entlang und nutzte daf\u00fcr die S56. Auch hier zeigten sich noch die Auswirkungen des Hochwasser. Ich hatte alles etwas sch\u00f6ner in Erinnerung aber es war OK. Richtig gut wurde es auf der S58 , dem Dzundwini Loop. Ein T\u00fcmpel mit circa 100 Elefanten, die sich gegenseitig von kleinen Wasserstellen verdr\u00e4ngten und dabei anst\u00e4ndig trompeteten. B\u00fcffel, Impalas, Nyalas oder Kudus wurden auch sofort vertrieben, wobei die kleinen Elefanten sich ersteinmal an die Impalas machten. Ich entdeckte wieder die Videofunktion meiner Kamera. Den Leoparden mit Riss verpasste ich, aber die Beschreibung war schon einige Stunden alt. Sicher war der gute schon l\u00e4ngst nicht mehr vor Ort.<\/p>\n<p>Die gro\u00dfe \u00dcberraschung erfolgte im Punda Maria Camp. Mein gebuchtes Zelt gefiel mir richtig gut und das k\u00fcnstliche Wasserloch zeigte eine betr\u00e4chtliche Tiervielfalt. Nyalas und Impalas waren schon dort, jetzt waren die B\u00fcffel an der Reihe. Ich wusste ja noch nicht, dass ich den Leoparden um 2 Minuten verpassen w\u00fcrde und doch war ich schon begeistert. Das Essen am Abend war OK und mit der n\u00f6tigen Bettschwere schlief ich beim Geheul der Hy\u00e4nen ein. Zum Gl\u00fcck hatte ich hier 2 N\u00e4chte gebucht. Aushalten w\u00fcrde ich es l\u00e4nger.\u00a0<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><div id=\"pg-272-13\"  class=\"panel-grid panel-no-style\" ><div id=\"pgc-272-13-0\"  class=\"panel-grid-cell\" ><div id=\"panel-272-13-0-0\" class=\"so-panel widget widget_black-studio-tinymce widget_black_studio_tinymce panel-first-child panel-last-child\" data-index=\"14\" ><h3 class=\"widget-title\">05.10.2014<\/h3><div class=\"textwidget\"><p><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Tag 11:<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Ich begann den Tag mit einer Runde auf der S99. Ich plante so eine gute Stunde ein und obwohl es kaum H\u00f6hepunkte gab wurden es 2 Stunden. Mir gefiel es an den Flussl\u00e4ufen immer besonders gut und hier trank ich den ein oder anderen Kaffee und verspeiste meine Kekse. Eine kleine trocken Wurst durfte nat\u00fcrlich auch nicht fehlen. Die heutige Wahl Beef konnte aber mit Impala oder Kudu nicht mithalten. Leer wird die T\u00fcte aber sicher auch.<\/p>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><div id=\"pg-272-14\"  class=\"panel-grid panel-no-style\" ><div id=\"pgc-272-14-0\"  class=\"panel-grid-cell\" ><div id=\"panel-272-14-0-0\" class=\"so-panel widget widget_black-studio-tinymce widget_black_studio_tinymce panel-first-child panel-last-child\" data-index=\"15\" ><h3 class=\"widget-title\">06.10.2014<\/h3><div class=\"textwidget\"><p><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Tag 12:<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Der letzte Tag in Punda Maria. Ich h\u00e4tte nicht gedacht, dass es mir hier so gut gefallen w\u00fcrde und mir der Abschied doch etwas schwer f\u00e4llt. Vorsichtshalber habe ich mal nachgefragt, ob noch ein Zimmer f\u00fcr die n\u00e4chsten 3 N\u00e4chte verf\u00fcgbar w\u00e4re. Man kann ja nie sagen, ob der n\u00e4chste Platz wirklich so gut wird wie erwartet. Leider sind in Punda Maria die EDV System ausgefallen, gibt es ja wohl oft im Kruger Park, und so fuhr ich ohne Antwort los. Meine morgendliche Runde vor dem Fr\u00fchst\u00fcck war schon recht erfolgreich. Tolles Sonnenlicht und zum Abschluss begr\u00fcssten mich noch 4 L\u00f6wendamen auf dem Schotterweg. Leider waren die Tiere recht scheu. Es h\u00e4tte richtig gut werden k\u00f6nnen, da kein weiteres Auto in Sichtweite war. F\u00fcr den Tag plante ich noch einen Stopp am Matschloch der S58 ein um die vielen Elefanten noch verabschieden zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Vorab noch eine Pause am \"K\u00fchlschrank\" der Fischadler und weiter zum Teich mit dem Hippo und den 3 gro\u00dfen Elefantenbullen. Gegen 12:00 Uhr wollte ich am Pafuri Picknick Platz sein um das Baby Nyala noch einmal zu sehen und Ende musste gegen 14:00 Uhr am Pafuri Gate sein. So der Plan \ud83d\ude09<\/p>\n<p>Der Stopp bei den Fischadlern zeigte, dass es hier noch Streit um die letzten Fische gab. 3 Adler fetzten sich aber einen Fisch hat keiner gefangen. Am Matschloch der Elefanten ging es sehr bewegt zu. Heute waren sicher \u00fcber 100 Tiere hier. Es gab etwas Streit mit den B\u00fcffeln aber die lauten Rufe der Elefanten blieben selten. Auf dem Weg zum n\u00e4chsten Halt schaute ich noch nach den Geiern vom Vortag, um eventuell doch noch den Riss zu entdecken aber ich hatte keinen Erfolg. Die Geier warteten zwar noch aber der dichte Busch versperrte mir die Sicht. Mein Fr\u00fchst\u00fcck genoss ich am Teich mit dem Hippo n\u00e4he Klopperfontain.<\/p>\n<p>Die Elefanten tauchten nicht auf und so musste das Flusspferd auch nicht seine Z\u00e4hne zeigen. Schade, das Licht war gut f\u00fcr ein paar Aufnahmen. Da ich schon etwas sp\u00e4t dran war fuhr ich gleich am Luvuvhu Ufer entlang und verschob den Picknickplatz auf die Fahrt zum Gate. Die Ausfahrt 14:00 Uhr wollte ich halten, da mich die Berichte des S\u00fcdafrikaners vom Vortag doch etwas verunsicherten. Es war davon die Rede, dass ich f\u00fcr die 30 Kilometer zur Singo Lodge sicher 3 Stunden brauchen w\u00fcrde. Die Strassen seien sehr schlecht und die defekte Br\u00fccke sei schon seit Jahren defekt. Somit hatte ich kaum eine Wahl. Die Fahrt am Ufer entlang machte mir aber auch deutlich, dass ich 14:00 Uhr nicht einhalten konnte. Gut 15:00 Uhr w\u00fcrde ja auch noch reichen, wenn ich 3 Stunden Fahrzeit zur Lodge einplanen w\u00fcrde \ud83d\ude09 Die vielen Elefanten am Flussufer waren einfach zu gut. Die Tier suhlten sich im Matsch, gingen R\u00fcckw\u00e4rts den Berg hinauf, st\u00fcrmten ins Wasser und rauften sich hier m\u00e4chtig. Was f\u00fcr ein Schauspiel. Stossz\u00e4hne schlugen aufeinander, Elefanten tauchten sich gegenseitig unter oder stiegen sich auf den R\u00fccken. Klasse, dass habe ich bisher nur im Zirkus gesehen.<\/p>\n<p>Der Stopp am Pafuri Picknick Platz dauerte nur 2 Minuten. Das Baby Nyala war nicht dort und weiter ging es zur Br\u00fccke am Fluss. Kurzer Blick auf das Ufer, aber den Pygmi Kingfischer entdeckte ich nicht. Schnell , mit 50 km\/h oder eventuell doch etwas mehr, zum Gate. Dieser Strecke k\u00f6nnte man auch mit 80 km\/h fahren. So wenig Tiere gibt es wohl nur hier im Norden zu sehen. 14:30 Uhr Ankunft am Pafuri Gate. Schnell das Navi an und ab zur Singo Lodge. JA, nur das Naiv ging nicht an. Ohne w\u00fcrde ich das Ziel nie finden.<\/p>\n<p>Ranger und Mitarbeiter am Gate kannte die Lodge nicht und ich verstand die ganzen Orts und Regionsnamen nicht. Zum Gl\u00fcck konnte ich den Fehler am Naiv feststellen und reparieren. Der Stecker war durch das viele Ruckeln im Auto lose und die Sicherung sa\u00df nicht mehr an ihrem Platz. Perfekt, jetzt ging es los. Gleich an der ersten Kreuzung w\u00e4re ich verzweifelt aber im Grunde ging es nur gerade aus. Das Ortsschild verwies auf den \"Ort\" Bela Mara oder so \u00e4hnlich. Die Strasse war aber sehr schlecht und der Ort nur circa 50 Meter entfernt. Na gut, auch nicht mein Weg. Die R525 war in gutem Zustand aber die H\u00e4user am Wegesrand nicht wirklich. \u00dcberall rannten Esel und Ziegen umher und ich musste beim Fahren wirklich aufpassen. Ein toter Esel lag schon auf der Strasse.<\/p>\n<p>Von 3 Stunden Fahrzeit noch keine Spur. Ich erreichte die zerst\u00f6rte Br\u00fccke. Ein Weg f\u00fchrte neben der Br\u00fccke \u00fcber eine recht schlechte Strecke zur anderen Seite. Wie das bei Regen und etwas Wasser aussehen w\u00fcrde ( wof\u00fcr ist sonst die Br\u00fccke ) kann ich mir nur vorstellen. Mit meinem Nissan h\u00e4tte ich den Weg nicht passieren k\u00f6nnen. Am anderen Ende sah ich das Schild \"Border\" Grenze. Wo war ich hier ? Ein Schlagbaum hinderte mich an der Weiterfahrt. Was f\u00fcr eine Grenze ?<\/p>\n<p>Pl\u00f6tzlich kam ein Mann, \u00f6ffnete mir den Weg und es ging weiter. ??? was war das ???. Noch hatte mein Navi einen Routenplan. Obwohl immer nur auf unbekannter Strasse, aber es ging weiter. Noch 18 Kilometer und die Strasse wurde etwas schlechter aber das kannte ich auch noch schlechter. Einmal links, einmal rechts und das Gebiet wurde immer abenteuerlicher. Es sah so aus, als ob ich mich in dem Gebiet einer Minenfirma bewegen w\u00fcrde. Noch 100 Meter bis zum Ziel. Ach ja ? Mein Weg endete direkt an der Schaufel eines kleiner Minenbagger ! Ich wusste nicht, dass man mit seinem Privatwagen so weite kommen konnte aber es ging. Mein Navi sagte, Ziel erreicht.<\/p>\n<p>Ich war etwas \u00fcberrascht und mein Gesicht h\u00e4tte ich gerne gesehen, aber ich hatte zum Gl\u00fcck noch reichlich Zeit bis zum Sonnenuntergang. Die Frau, bei der ich kurz vorher noch ein paar Tomaten gekauft hatte, wollte ich nicht nach dem Weg fragen. Angst hatte ich keine in dieser Gegend, aber mein Auto habe ich immer abgeschlossen wenn ich es verlassen habe. Ich fuhr nun zum H\u00e4uschen der Minenverwaltung. Hier verstand man mich erst nicht so richtig und fraget, was ich anliefet oder abholen wollte. Die Singo Lodge war kein Begriff. Zum Gl\u00fcck hatte ich die Reservierung der Lodge ausgedruckt und dort stand die Bezeichnung des Reservat auf dem sich die Lodge befindet. Jetzt ging es weiter ! Ein weiterer Mitarbeiter kannte sich aus und erkl\u00e4rte mir den Weg. Bis zum ersten Stoppschild, dann rechtes und an der Tankstelle gleich wieder rechts. Noch 7 Kilometer Schotterpiste und dann sei ich dort. Auf geht es. Das erste Stoppschild befand sich nach circa 100 Metern, nach 40 Metern kam eine Tankstelle und hier rechts kam \u2026\u2026 NICHTS !?<\/p>\n<p>Na gut, zur\u00fcck zur Mine. Jetzt brachte man mich mit Victor in Verbindung. Victor hatte Feierabend und fuhr vorweg und ich folgte. Was mich hier wunderte war der Umstand, dass die Gegend sehr arm und einfach aussah und auf dem Minenparkplatz standen ein neuer BMW M3, Mercedes und weitere hochwertige Fahrzeuge. Auch Victor fuhr VW Passat und wunderte sich nur, dass ich garnicht aussehe wie ein Deutscher. Keinen dicken Bauch. Er kenne Deutsche nur so. Nach gut 5 Kilometern hielt Victor an und zeichnete mir den weiteren Weg auf. So erreichte ich sicher mein Ziel. Meine Zimmerrechnung konnte ich gleich am Gate bezahlen und der weitere Weg war nicht viel schlechter als zuvor. Das k\u00f6nnte was werden mit der Singo Lodge. Wie ich noch erfuhr, wurden die Z\u00e4une zum Kruger Park abgerissen und die Sichtung der Big Five sein m\u00f6glich. Ja, am Abend noch den L\u00f6wen sehen. Ich war guter Laune.<\/p>\n<p>Am Parkplatz empfing mich Julies. Eine Mitarbeiterin, die vor Elan nur so spr\u00fchte. Ich merkte schon bei der Auswahl meines Parkplatzes, dass nicht viel los war. Ich konnte mir jeden Parkplatz aussuchen. Freie Auswahl. Julies gab eine kurze , sehr kurze, Einweisung. Da, das Zimmer ( kannst Dir eins aussuchen, bis eh der einzige Gast ), da die K\u00fcche und das war es. Was gibt es f\u00fcr Regeln, was f\u00fcr Tiere\u2026\u2026 wollte ich wissen ? Warum, fragst Du ? Egal wird schon gehen dachte ich mir. Ich wollte noch wissen, ob ich eine Safari buchen kann oder eine Buschgang um V\u00f6gel zu suchen, bekam aber nur die Antwort das Thomas ( wird wohl der Guide sein ) heute nicht da sein.<\/p>\n<p>Ich suchte mir mein Zimmer aus und nahm das mit dem besten Blick auf den Fluss. Atemberaubend. !!! Alle Zelte hatten einen tollen Blick. Noch kurz die Akkus laden und dann den Sonnenuntergang bewundern. So gedacht, Julies gab mir zu verstehen, dass Sie erst um 18:00 Uhr den Generator anmachen w\u00fcrde. Strom gibt es nur von 18:00 Uhr - 21:00 Uhr. Auch das nahm ich gelassen hin, da der Blick f\u00fcr alles entsch\u00e4digte.<\/p>\n<p>P\u00fcnktlich um 17:45 Uhr ging die Sonne unter und tauchte den Himmel in wunderbare Farben. Ich hatte das Gef\u00fchl sehen zu k\u00f6nnen wie sich die Erde dreht. Der weite Blick und der sternenklare Himmel brachten schon fast G\u00e4nsehaut auf meine Arme. Wie versprochen gab es auch noch Strom. Etwas sp\u00e4ter aber TIA ( This is Africa ).<\/p>\n<p>Nach einem Teller Nudeln ( ich hatte keine Lust mehr gro\u00df den Grill anzuz\u00fcnden ) und einem Glas Rotwein ging ich ins Bett. Nat\u00fcrlich nicht ohne vorab noch Edward ( ein weiterer Angestellter ) nach einem Moskitonetz zu Frage. Hier lag ein weiterer Minuspunkt der Anlage in der Luft aber dazu komme ich morgen. Jetzt geht es ins Bett.<\/p>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><div id=\"pg-272-15\"  class=\"panel-grid panel-no-style\" ><div id=\"pgc-272-15-0\"  class=\"panel-grid-cell\" ><div id=\"panel-272-15-0-0\" class=\"so-panel widget widget_black-studio-tinymce widget_black_studio_tinymce panel-first-child panel-last-child\" data-index=\"16\" ><h3 class=\"widget-title\">07.10.2014<\/h3><div class=\"textwidget\"><div class=\"article-main-content\">\n<div class=\"article-content\">\n<p><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Tag 13:<\/span><\/strong><\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Die Nacht verlief so naja. Die Klosp\u00fclung pl\u00e4tscherte vor sich hin aber die M\u00fccken waren nerviger. Ich hatte vorsichtshalber mit lang\u00e4rmligem Hemd geschlafen aber in die H\u00e4nde haben sie mich doch gestochen. Netz und Bettdecke haben nicht gereicht. Ich war etwas beunruhigt durch die gro\u00dfen Warnhinweise an der Strasse, dass es sich hier um ein High Risk Malaria Gebiet handelte und man sicher vorab informiert wurde. Ich wusste das von meiner Zeit in Pafuri aber mit Moskitos hatte ich in der H\u00f6he und zur absoluten Trockenzeit nicht gerechnet. Dank Edward hatte ich mitbekommen, dass es am Gate eine Strassenkarte \u00fcber das Gebiet geben w\u00fcrde. Auch m\u00f6gliche Safaris w\u00fcrden hier organisiert. P\u00fcnktlichst, nach dem sch\u00f6nen Sonnenaufgang, machte ich mich auf den Weg. Das Gate war zwar schon ge\u00f6ffnet doch hier verlief alles sehr gem\u00e4chlich. Eine nette Frau auf der \"Strasse\" rief die Anstellte und die rief die n\u00e4chste und so weiter. Ich unterhielt mich mittlerweile mit einem anderen Mann der gute Tipps gab. Safari mit meinem Nissan = unm\u00f6glich. Schlechte Strassen und die Tiere w\u00fcrden eh um 15:00 Uhr zum Fluss kommen. Die k\u00f6nnte ich am besten von der Lodge aus beobachten. Warum dann eine Safari. Mittlerweile war auch der Angestellte am Gate eingetroffen. Eine Karte, ja nat\u00fcrlich. Mit meinem Auto macht das nur keinen Sinn. 4x4 Fahrzeuge sind Voraussetzung. Ich k\u00f6nnen es ja probieren aber gehen w\u00fcrde es nicht. Eine Safari buchen k\u00f6nnte ich leider auch nicht, da das 4x4 Fahrzeug leider kaputt sein. Ins Geheime dachte ich nur, wie lange wohl schon.<\/p>\n<p>Auf Nachfrage gab er mir breitwillig seine Handynummer. Ich hatte danach gefragt, falls ich mit meinem Auto wirklich nicht weit kommen w\u00fcrde. N\u00fctzen w\u00fcrde mir das aber nicht viel. Es gibt kein Auto mit dem sie mir helfen k\u00f6nnten. Gut zu wissen. Auf meiner Tour w\u00fcrde ich nicht viel riskieren k\u00f6nnen. Ich machte mich gleich auf, die Gegend zu erkunden. Fast jeder Abzweig zeigte ein 4x4 Schild oder einen roten Warnhinweis. Was dieser bedeuten sollte konnten mir die Mitarbeiter, die gerade zur Kontrolle der Z\u00e4une los gingen, nicht erkl\u00e4ren. Besser ich w\u00fcrde umkehren. Als einziges Ziel hatte ich nur noch den Weg am Fluss. Dieser ging neben der Lodge zum Wasser und hier wollte ich mein Gl\u00fcck versuchen.<\/p>\n<p>Der kleine Nissan schlug sich tapfer ! Ich hatte wirklich Bedenken, da es sich hier schon um eine offroad Tour handelte. Berg auf, Berg ab und teilweise legte ich Steine vom Weg in die Fahrspur, da ich sonst nicht weiter gekommen w\u00e4re. Regeln, dass man nicht aussteigen sollte musste ich missachten aber wer sollte mich hier kontrollieren ? Der Weg am Fluss zeigt wenig Tiere. Paviane, Nyalas, Kudus und Impalas. Nicht in gro\u00dfen Massen, immer weit entfernt und sehr schreckhaft. Das erinnerte mich an die Jagdfarmen in Namibia. Sicher wird hier auch gejagt. Da die Strecke immer schwieriger wurde und die Anzahl der Tiere nicht zunahm dreht ich um und erreichte gegen 10:00 Uhr die Lodge. Zum Fr\u00fchst\u00fcck machte ich mir 2 Eier und etwas Toast mit K\u00e4se. Leider gab es keinen Toaster ( gab ja auch kein Strom ) und das Toast musste erst in der Sonne auftauen.<\/p>\n<p>Gesichert hatte ich mein Essen im K\u00fchlschrank. Nudeln, Tomaten, K\u00e4se, Wein \u2026 Es gab keinen anderen Platz, der sicher vor den Pavianen war. Selbst die Schr\u00e4nke w\u00fcrden sie \u00f6ffnen und nur die Sicherung des K\u00fchlschrank ( ist eigentlich eine K\u00fchltruhe mit Gasanschluss ) mit einem schweren Sonnenschirmst\u00e4nder sicherte mir meine Verpflegung. Der schwere St\u00e4nder hatte aber den Vorteil,dass man sich 2 mal \u00fcberlegt, ob man noch etwas aus der Truhe nimmt. Mal kurz was Schn\u00f6kern lohnt nicht.<\/p>\n<p>Den Tag verbrachte ich nun mit einem Rundgang \u00fcber die Anlage. Regeln gab es ja keine und ich macht mich nach Herzenslust auf den Weg. G\u00e4ste waren auch keine da und so sa\u00df ich in Badehose auf den Fels\u00fcberh\u00e4ngen und schaute auf den Fluss.<\/p>\n<p>15:00 Uhr ich war bereit ! Wie versprochen kamen Impalas, Meerkatzen,Paviane und 4 Elefanten zum Fluss. Es war einfach sch\u00f6n anzusehen, wie die Tiere sich in freier Umgebung verhielten. Aufgeschreckt drehten die 4 Elegante auf der Stelle um und verschwanden im Busch. Den Grund konnte ich nicht ermitteln. Sicher nicht das lauernde Krokodil, das lag den ganzen Tag schon dort. Man konnte es durch das klare Wasser von hier oben wunderbar beobachten, sowie die vielen Fische im Fluss, die eine betr\u00e4chtliche Gr\u00f6\u00dfe hatten.<\/p>\n<p>Mich beeindruckte die Perspektive von hier oben am meisten. Wo schaut man dem kreisenden Adler schon einmal von oben auf die Fl\u00fcgel ? \u00a0<\/p>\n<p>Der Sonnenuntergang war genauso spektakul\u00e4r wie der am Vortag doch etwas fehlte. Genau, das brummen des Generators ! Ein kurzer Start um 18:10 Uhr und ein schnelles Ende um 18:11 Uhr. Mir wurde auch gleich die Petroleumlampe gebracht. Hoffnung auf Strom hatte ich keine mehr. Auf Nachfrage wurde aber zumindest der Akku meiner Nikon zum Laden ans Gate gebracht. Ich k\u00f6nnen ihn mir da morgen fr\u00fch abholen. Eure Worte in Gottes Ohren dachte ich mir. Ohne geht ja mal gar nicht.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><div id=\"pg-272-16\"  class=\"panel-grid panel-no-style\" ><div id=\"pgc-272-16-0\"  class=\"panel-grid-cell\" ><div id=\"panel-272-16-0-0\" class=\"so-panel widget widget_black-studio-tinymce widget_black_studio_tinymce panel-first-child panel-last-child\" data-index=\"17\" ><h3 class=\"widget-title\">08.10.2014<\/h3><div class=\"textwidget\"><p><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Tag 14:<\/span><\/strong><\/p>\n<p>Da die Safari am Vortag nicht so der Renner war, entschloss ich mich f\u00fcr eine erneute Tour in den Kruger Park. Es ist zwar ein langer Weg ( 1 Stunde von der Lodge zum Gate und noch einmal 30 Minuten bis zur ersten sch\u00f6nen Station im Park ) aber ich wollte auf der Fahrt noch ein paar Fotos von Mensch und Landschaft machen. Die kaputte Br\u00fcck war eins aber der Kutschenfahrer, der seine Esel antrieb war schon ein anderes Bild. Ein kleiner Junge und seine Oma schleppten Gras und fuhren Brennholz in einer alten, sehr alten Schubkarre die Strasse entlang. Ich schaute mir das Werkzeug an und machte mir so meine Gedanken. Der Junge war sicher noch keine 10 Jahre alt.<\/p>\n<p>Den toten Esel auf der Strasse hatte es inzwischen richtig dahin gerafft. Viel war nicht mehr \u00fcbrig und es stank auch kaum. Das waren genug Eindr\u00fccke. Die Fahrt hatte sich schon gelohnt.<\/p>\n<p>Am Gate war ich der erste und machte so meine Sp\u00e4\u00dfe mit dem W\u00e4rter. Ich konnte ja nicht wissen, dass er seine Arbeit so ernst nimmt. Es wurde unter dem Sitz und und den Taschen nach Alkohol oder Waffen gesucht. Nur meine gesammelten Werke von Stachelschweinstacheln und Adlerfedern passten nicht so ins Bild. Wenn man mich damit erwischen w\u00fcrde ! Er zeigte sich verst\u00e4ndnisvoll und brachte eine T\u00fcte, in die ich die Sachen legen k\u00f6nnte bis aus dem Park kommen w\u00fcrde, danke.<\/p>\n<p>Es wurde warm, sehr warm. So warm, dass ich mit Tiersichtungen im Park kaum rechnete. Gegen 09:30 Uhr hatte ich schon gef\u00fchlte 35\u00b0C im Auto und richtig, kaum Tiere . Auch am Elefanten Platz nicht und die nette Frau an der Tanks\u00e4ule in Punta Maria best\u00e4tigte mir 40 \u00b0C. War das warm ! Der Fahrtwind war eigentlich ein hei\u00dfer F\u00f6n. Das hei\u00dfe Wetter merkte man auch den wenigen Tieren an. Impalas standen unter den B\u00e4umen und ich sah meinen ersten B\u00fcffel, der es nicht gut mit mir meinte. Bei dem Blick hatte ich Respekt und wollte es nicht so sehr auf die Spitze treiben. B\u00fcffel k\u00f6nnen ja auch schnell sein, so habe ich geh\u00f6rt. Mein kleiner T\u00fcmpel an der S63 hatte sich von einem verlassenen Platz in eine Elefantenbadewanne gewandelt. 4 Bullen tobten ausgiebig im Wasser, nur der eine hatte mich im Blick. Es dauerte auch nicht lange und der Gute kam aus dem Wasser und zeigte seine Gr\u00f6\u00dfe. Ich musste weichen. Mit leufenden Motor stand ich da und schaute zu, wie sich der m\u00e4chtige Bulle am Wegweiser schubberte. Er hatte mich voll auf dem Kieker.<\/p>\n<p>Pl\u00f6tzlich tauchte eine weitere Herde Elefanten auf. Sicher 30 Tiere oder mehr. Das gr\u00f6\u00dfte Tier steuerte direkt auf den mich beobachtenden Bulle zu und macht ihm klar, dass er hier der Boss sein. Sicher nur um mich zu verteidigen \ud83d\ude42 Der erste Bulle musste weichen und konnte nur noch vom Wasserrand dem wilden Treiben zusehen. Ich hatte ihn aber st\u00e4ndig im Blick. Nissan Micra und Stefan wollten nicht umgedreht im See liegen. Es kamen mehr und mehr Elefanten. Sicher zogen gut 100 Tiere an mir vorbei. Viele st\u00fcrzten sich ins k\u00fchle Nass und spielten oder tauchten einfach nur unter. Klasse Szenen und mein Ausl\u00f6ser arbeitete auf Hochtouren, obwohl ich keine Elefanten mehr knipsen wollte. Den Ausflug durch den Park beendete ich an Creeks Corner mit einem sch\u00f6nen Fischadler. Um 14:30 Uhr verabschiedete ich mich f\u00fcr dieses Jahr aus dem Park, denn ich wollte den Sonnenuntergang von meinem Felsen nicht verpassen. Ja, so etwas gibt es auch; ein Wunder.\u00a0<\/p>\n<p>Auf das Abendessen war ich gespannt. Die 250 Rand, welche ich Julies zum Einkaufen gegeben hatte, sollten f\u00fcr Fleisch, Wurst, Bier und Cola reichen. Ich hatte alle zum Essen eingeladen um mal etwas Schwung in die Bude zu bringen. Ich hoffte nat\u00fcrlich auch auf einen netten Abend und das ging in Erf\u00fcllung. Die Stimmung war gut und wir redeten \u00fcber Tiere, Safaris, Schule und Politik. Nur beim letzten Thema ging es nicht sehr weit. So ist das mit den Politikern und man muss mit dem Strom schwimmen. Neues Thema, na gut.<\/p>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><div id=\"pg-272-17\"  class=\"panel-grid panel-no-style\" ><div id=\"pgc-272-17-0\"  class=\"panel-grid-cell\" ><div id=\"panel-272-17-0-0\" class=\"so-panel widget widget_black-studio-tinymce widget_black_studio_tinymce panel-first-child panel-last-child\" data-index=\"18\" ><h3 class=\"widget-title\">09.10.2014<\/h3><div class=\"textwidget\"><p><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Tag 15:<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Ich wachte wieder um 04:30 Uhr auf. Wie gestern schien der Mond direkt in mein Zimmer und auf das Bett, klasse. Das um 05:15 Uhr die Sonne aufgehen sollte, konnte man nicht glauben. Es sah aus wie um Mitternacht. Die Flederm\u00e4use schnappten sich die Insekten ( ich hoffte auch die M\u00fccken ) und wurden dabei durch die ersten V\u00f6gel abgel\u00f6st. Ich war wach und machte auch gleich Kaffeewasser hei\u00df. Es dauerte immer einwenig bis es warm war aber ohne Kaffee ging gar nicht. Da ich noch viel Zeit hatte, packte ich schon meine Sachen und machte mich an die Fotoausr\u00fcstung. Ob ich den Staub nun hier bei dem tollen Blick auf den Fluss entfernen w\u00fcrde oder bei uns im Wintergarten. Besser hier \ud83d\ude09<\/p>\n<p>Die Zeit ran so dahin und ich genoss den n\u00e4chsten Kaffee auf meinem Stein und schaute dem Krokodil aus gro\u00dfer H\u00f6he zu. Leider hatte auch das ein Ende und so fuhr ich gegen 09:00 Uhr auf in Richtung Johannesburg.<\/p>\n<p>Die ersten Kilometer waren gemeistert, da musste der Fotoapparat wieder ausgepackt werden. Es gab so viele Situationen, die ich h\u00e4tte festhalten k\u00f6nne dass mein Tag daf\u00fcr nicht reichen w\u00fcrde. Ich nahm mir aber trotzdem die Zeit und knipste Schilder, L\u00e4den und die netten Menschen, die mir Orangen oder was auch immer verkauften. Es ist schon eine andere Kultur hier, wenn die Strassenverk\u00e4uferin mit freier Brust auf dem Boden liegt die Organen verkauft und sich mit einem unterh\u00e4lt. So verliefen die ersten 100 Kilometer sehr interessant aber ich musste mich doch etwas mehr zur\u00fcckhalten. Angedacht waren 8 Stunden Fahrzeit, so w\u00fcrden es 18 Stunden werden. Der Weg zog sich und durch Baustellen, Mautpunkte und Tankstopps erreichte ich gehen 18:30 Uhr den Flughafen. Die lange Fahrzeit machte sich der Konzentration bemerkbar und ich versch\u00f6nerte den Nissan noch mit einer kleinen Schramme an der Sto\u00dfstange. Mist, aber so ist es nun einmal. Der Adlerblick von Frau Hertz pers\u00f6nlich begutachtete die Schramme auch sofort. Keine Chance, dass merkte ich schon beim ersten Blickkontakt. Alles wurde festgehalten ( ich hatte ein Foto gemacht ) und man glaubt es kaum, die Rechnung erreichte mich noch in der Abflughalle per email. 1640 Rand Eigenanteil wurden erstmal einbehalten. Jetzt wird sich zeigen, was Cardelmar so leistet. Ich habe ja das rundum sorglos Paket gebucht. Eigentlich kann Hertz auch nur so Gewinn machen. Der Mietwagen hatte bei \u00dcbergabe circa 5000 km auf der Uhr und war fast neuwertig. Jetzt zeigte der Kilometerz\u00e4hler 8806 an und das Fahrzeug war weit entfernt von einem Neuwagen. Noch 10 Kunden meiner Klasse und das Auto muss getauscht werden.<\/p>\n<p>Die Abflugzeit der KLM Maschine verz\u00f6gerte sich. Es stand jetzt 23:50 Uhr statt 23:15 Uhr auf der Tafel. So w\u00fcrde ich meinen Flug von Amsterdam nach Hannover noch locker schaffen, aber ich kenne ja die Fluggesellschaften.<\/p>\n<p>Diesmal hatte ich mich get\u00e4uscht. Die KLM Maschine hob doch p\u00fcnktlich ab und landete zur angegebenen Zeit. Was mich aber \u00fcberrascht hatte war das Flugzeug.Die Klimaanlage regelte wohl nicht richtig ( es war sehr warm ) und das Unterhaltungssystem viel komplett aus. Die 777 - 200 hatte schon bessere Zeiten gesehen brachte mich aber doch sicher ans Ziel. Die versprochenen Gutschein \u00fcber 10000 Freimeilen wurden auch nicht in ausreichender Menge geliefert aber ich verzichtete dankend.<\/p>\n<p>Der Flug von Amsterdam nach Hannover war kurz und gut ( daf\u00fcr sollte ich auch eine Bewertung abgeben ) und ich kam sicher in Hannover an.<\/p>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00a0Die neuen Reisedaten:23.09.2014Flug Hannover &#8211; Frankfurt &#8211; Johannesburg (A)24.09.2014 &#8211; 26.09.2014Hazyview (Dreamfields) (B)26.09.2014 &#8211; 28.09.2014Sabi Sand (Umkumbe) (C)28.09.2014 &#8211; 30.09.2014Kruger Park (Lower Sabi) (D)30.09.2014 &#8211;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":6671,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-272","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/kruste.selfhost.me\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/272","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/kruste.selfhost.me\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/kruste.selfhost.me\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kruste.selfhost.me\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kruste.selfhost.me\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=272"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/kruste.selfhost.me\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/272\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3096,"href":"https:\/\/kruste.selfhost.me\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/272\/revisions\/3096"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kruste.selfhost.me\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/6671"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/kruste.selfhost.me\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=272"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}