Etosha National Park


 

Aktuelle Zeit im Etosha National Park: 17:55 Uhr
Zeitzone: CAT
Die Wettervorhersage für die nächsten drei Tage:

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Sonnig
07:2818:26 CAT

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Der Etosha National Park ist mit seinen 22.275 km² gut 2.000 km² größer als der Kruger National Park und auch sonst sind diese beiden Naturschutzreservate für mich nicht vergleichbar.

Das Straßennetz im Etosha ist recht übersichtlich und viele Teile des Naturschutzgebiet sind nicht mit dem Fahrzeug zu erreichen. Der größten Teil des Parks ist die sogenannte Etosha Pfanne, die fast 5.000 km² Fläche einnimmt. Hier stammt auch der Name Etosha her, was übersetzt soviel wie "großer weißer Platz" bedeutet.

Die Landschaft ist eher dröge und die Tierdichte nicht so hoch. Einen schönen Baumbestand, wie ich ihn aus dem Kruger Park kenne, habe ich hier nicht gefunden. Aber trotz der kleinen Enttäuschung über diese Tatsachen hatte ich schöne Begenungen in dieser Region.

Vom Prinzip her bewegt man sich in diesem Park im Bereich der Wasserlöcher da hier die besten Tiersichtungen möglich sind. Ich hatte Glück und konnte von einem Pride mit 8 Löwen bis zum "Geisterelfanten" recht viele Tiere sehen. Besuchern berichteten aber auch, dass sie fast keine Tiere gesehen haben.

 

Die Unterkünfte im Park empfand ich nicht so schlecht wie der voreilende Ruf hatte erwarten lassen. Berichte über unfreundliches Personal und schlechte Zustände der Camps haben mich von einer Buchung der Unterkünfte abgehalten aber ich habe andere Erfahrungen gemacht. Die Menschen waren sehr freundlich wenn man sich etwas mit ihnen unterhielt und die Camps wie Namutoni und Okakuejo sahen interessant aus. Sicher, die Rastplätze ( wenn man ein zerfallenes Toilettenhaus überhaupt so nennen kann ) waren wirklich schlecht und die Wegweiser kaum lesbar aber bei den Camps hat sich scheinbar etwas getan.

Der schlechte Ruf der staatlichen Camps hat sicher auch dazu geführt, dass sich an den Eingangstoren des Etosha Park einige Hotels bzw. sehr gute Lodges angesiedelt haben.

  • Am Lindequist-Tor im Osten des Parks kann ich zum Beispiel die Onguma Lodge wärmstens empfehlen.
  • Im Norden bin ich bis zum Nehale IyaMpingana Gate gefahren und muss sagen, dass ich hier doch sehr verwundert war. Hier gab es NICHTS. Auf Nachfarge wurde mir gesagt, dass sich an diesem Zustand in den nächsten 50 Kilometern nach dem Tor auch nichts ändern würde.
  • Im Süden geht es durch das Anderssons-Tor in den Etosha Park und ich habe bei Outjo übernachtet. Hier würde ich bei meiner nächsten Reise das staatliche Camp Okaukuejo bevorzugen.
  • Im Westen liegt der Galton Eingang, welcher seit 2014 für Touristen geöffnet ist. Vor den Toren kann ich die Hobatere Lodge für einen kurzen Aufenthalt empfehlen. Im Park liegt das Camp Dolomite. Die Lage des Camps sah verlockend aus und ich buchte die Unterkunft für März 2020.

Noch kurz etwas Statistik:

  • Größe: gut 22.000 km²
  • Straßennetz: sehr begrenzt und in der Regenzeit nicht überall befahrbar. Wir hatte sogar im Januar ohne Regenfälle Probleme mit unserem Toyota Sedan. Einige Strassen waren gesperrt.
  • Besucher: 200.000 im Jahr
  • Unterkünfte: Olifantsrus, Dolomite, Onkoshi, Halali, Namutoni, Okaukuejo
  • Tiere: 114 Säugetierarten, 340 Vogelarten, 110 Reptilien

 

Mein Tipp: Bitte nicht den Etosha National Park mit dem Kruger Park vergleichen. Es sind völlig unterschiedliche Gegenden !!!