Island

Nordlichter, Geysire und Gletscher bringe ich mit Island in Verbindung aber auch Wind, Regen sowie Eis und Schnee. Richtig aufmerksam wurde ich auf Island jedoch erst durch den Vulkanausbruch des Eyjafjallajökull im Jahr 2010, der durch alle Medien ging und der den kompletten Flugverkehr, nicht nur in Europa, durcheinander brachte.

Sonst konnte ich mit Island nicht richtig viel Anfangen. So ungefähr kannte ich die geographische Lage aber die Dauer der Flugzeit konnte ich nicht einschätzen. 3 oder 6 Stunden Anreise, Zeitverschiebung, beste Reisezeit sowie Lebensunterhaltskosten mussten erst recherchiert werden was ja dank Internet kein Problem mehr ist.

Für meine erste Reise nach Island wählte ich somit dem Monat September in der Hoffnung, nicht allzu schlechtes Wetter zu haben und schon die ersten Nordlichter der Saison mitnehmen zu können. Ich mied die Hauptsaison ( für Reisen nach Island die Monate Juli und August ) da Hotelkosten und Mietwagen zu dieser Zeit sehr hoch und nur begrenzt verfügbar sind. Auf meiner Reise freute ich mich über diese Entscheidung, da ich nicht damit gerechnet hatte auch noch im September drei und mehr große Reisebusse zeitgleich an den Sehenswürdigkeiten wie zum Beispiel dem Seljalandsfoss anzutreffen. Ich mag mir kaum vorstellen, wie es es hier im August aussieht und welche Massen an Touristen dann die Campingplätze um Skaftafell belagern.

Seit langer Zeit habe ich mir für meine Reise sogar mal wieder einen Reiseführer gekauft. Geschuldet sicher der für uns unaussprechlichen Name wie Seljalandsfoss, Kirkjubæjarklaustur, Jökulsárlón oder auch Stykkishólmur. Die Planung meiner Reiseroute und die Auswahl der Ziele wurde so doch vereinfacht und langsam bekam ich auch ein Gefühl für die Entfernungen und die Art des Reisens auf Island. Die Straßenkarte, die der Reiseführer mitbrachte war aufgrund des nicht sehr umfangreichen Netz an Verkehrswegen kaum nötig aber doch hilfreich.

So langsam kristallisierte sich leider heraus, dass mein Ziel die Polarlichter zu sehen recht optimistisch für den Monat September war. Aber auch ohne die Polarlichter soll Island viel zu bieten haben. Wasserfälle ( Fossar ), Gletscher (Jökullinn) und Geysire standen als Alternative auf meiner Fotoliste und ich sollte nicht enttäuscht werden.

Island hat sich mir als super Reiseziel für tolle Bilder präsentiert und es war sicher nicht meine letzte Reise auf diese Insel. Ich freue mich auf mehr.

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Die Aussagen, die hier getroffen wurden beruhen einzig und allein auf meinen Erfahrungen. Sie sind nicht repräsentativ !