Region Südküste / Reykjavik


 

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Während meiner ersten Islandreise musste ich mich auf die Erkundung der Südküste Islands beschränken. Mein Reisezeitraum betrug nur 7 Tage und dies war für eine zusätzliche Tour zum Snaefellsjoekull National Park im Westen Islands, wie ich es geplant hatte, einfach zu wenig. Der Süden Islands hat mit Vik, Skaftafell und der Gletscherlagune Jökulsárlón ( um nur einige Stationen meiner Reise zu nennen ) schon genügend Sehenswürdigkeiten für eine Woche zu bieten und vom alleinigen "Abklappern" der in den Reiseführer genannten Stationen raten ich eigentlich auch ab. Was nicht bedeuten soll, dass Punkte wie Gullfoss, Dyrhólaey, Skógafoss oder auch der Thingvellir National Park auf der Route fehlen dürfen. Nein, im Gegenteil diese Stationen sollten auf jeden Fall besichtigt werden aber man benötigt Zeit um den Touristenströmen zu entgehen und muss den Plan wetterbedingt auch mal ändern. Optimal wäre sicher ein Wohnmobil mit hohem Radstand um alle Straßen befahren zu können und um so zur goldenen Stunde immer am richtigen Standort übernachten bzw. aufwachen zu können. Leider hatte ich dieses Fahrzeug nicht gemietet.

Doch auch so hatte ich eine gute Wahl mit meinen vorab gebuchten Unterkünften getroffen obwohl ich gerne noch eine Nacht länger in Vik geblieben wäre. Dieser Ort hat mir einfach gut gefallen, was eventuell auch an der gemütlichen und kleinen Unterkunft gelegen hat.

Die Orte selbst waren oft recht überschaubar und das Leben spielt sich hier wohl meist im Bereich der Tankstellen ab. Oft gibt es dort etwas warmes zum Essen, einen kleine Shop mit Lebensmitteln bis hin zur Bergsteigerausrüstung oder sogar ein Reisebüro. Gemütlich fand ich es hier aber nicht obwohl einige Isländer das sicher anders sehen.

Wer den südlichen Teil Islands bereisen möchte sollte sich mit den Orten Selfoss und Vik vertraut machen. Bis Höfen habe ich es leider nicht geschafft aber von hier würde ich bei der nächsten Reise die Gletscherlagune Jökulsárlón in Angriff nehmen. Mein Hotel, das Fosshotel Nupar, lag landschaftlich zwar sehr schön doch circa 100 km vom Gletschersee entfernt. Eine Entfernung, die ich zwar recht schnell bewältigte aber bis zum Ende der Öffnungszeit des Restaurants ( 21:00 Uhr ) schaffte ich das dann doch nicht.

Bei Vik und Selfoss sah das ganze schon besser aus. Selfoss bietet sich sehr gut für die Erkundung des "Golden Circle" ( Gullfoss, Geysir und Thingvellir ) an und für Dyrhólaey, Skógafoss und Seljalandsfoss ist die Lage von Vik optimal. Aber auch Unterkünfte ab vom Weg, wie das Hotel Eyjafjallajokull, bieten so mache Überraschungen, die ich sonst sicher nicht gefunden hätte. Hier war es der Wasserfall Gluggafoss oder das Flussbett entlang der F261.

Irgendwie darf bei der Planung auch eine Wanderung im Skaftafell Nationalpark nicht fehlen. Ich hatte diesen nicht so recht auf meinem Plan wanderte aber schliesslich doch gut 3 Stunden über Stock und Stein um den Blick auf das große Eisfeld des Gletschers "Vatnajökulsþjóðgarðu" geniessen zu dürfen. Bei traumhaftem Wetter ein Höhepunkt meiner Reise.

Auf der Rückreise zum Flughafen verbrachte ich noch ein paar Stunden meiner Zeit in Reykjavik. Bei schlechtem Wetter und mit viel Gepäck ein anstrengender und nicht sehr gelungener Halt. Ich hatte die Hauptstadt Islands vorab leider wirklich verkannt. Bei meinem kurzen Besuch, leider auf einem Sonntag, stellte ich fest, dass Reykjavik richtig schön sein kann und mein 3 Stunden Aufenthalt viel zu kurz zur Erkundung der kleinen Gassen war, schade.