Bois d’Amour (La Digue)


 

Das Bois d'Amour ist für mich eine kleine Oase auf der Insel. Birgitt und Alvis konnten den alten Charme von La Digue noch etwas erhalten und mit nur drei Chalets im großen Garten geht es ruhig und entspannt zu. Die gemieteten Fahrräder stehen bei Ankunft schon am Bungalow bereit und wer möchte, nutzt gleich noch den Frühstücksdienst ( haben wir jedoch nicht ).

Die Bungalows von Birgitt und Alvis liegen nicht direkt am Strand was ich als Vorteil ansehe. So  ist man etwas geschützt vor den Touristenmassen und mit dem Fahrrad sind die meisten Strände schnell erreicht. Für den Einkauf gibt es in der Nähe einen kleinen Shop und wer nicht gerne kocht, nutzt den Takeaway. Empfehlen kann ich auch den lokalen Bauern gegenüber, der sein Obst ohne Chemie anbaut. Die Sternfrucht sowie die Passionsfrüchte schmecken sensationell.

Preise:


Es gibt 3 unterschiedliche Chalets von denen zwei (Kokorouz und Kokoleo) als Doppel Chalets aufgebaut sind und zur Hälfte vermietet werden.
Das Kokover ist ein freistehende Haus für 4 Personen

Die Preise liegen bei 110,00 € für eine Hälfte des Kokorouz oder Kokoleo bzw. 160,00 € für das Kokover.

Kommunikation:


Prepaid Karten sind auf der Insel erhältlich und die Internetverbindung war stabil und relativ schnell. Für den Vertragsabschluss benötigt Ihr einen Ausweis und etwas Geduld. Am Anfang funktionierte der Zugang nicht sofort aber auf Nachfrage wurde alles überprüft und siehe da, voilà.

Anreise:


Einen Flughafen hat La Digue nicht und wer es eilig hat und über das nötige Kleingeld verfügt, kann den Helikopter buchen. Im Regelfall erfolgt die Anreise per Fähre ab Praslin. Die "alte" Schifffahrtsroute Mahe - La Digue darf nicht mehr für die Personenbeförderung genutzt werden. Schade, es war immer ein kleines Abenteuer für ein paar D-Mark 🙂

Meine Reisezeiten:


  • Februar 2002
  • September 2018

Das Wetter:


September 2019

  • Temperaturen um die 30°C und ein leichter Wind. Schöne Wolkenformationen und nur kurze Regenschauer.

Zimmer:


Das Kokoleo bietet eine schöne Terrasse, Küche, Badezimmer mit Dusche und ein großes Schlafzimmer mit Doppelbett. Die Terrasse ist vom Schlafzimmer sowie von der Küche aus begehbar und der Dreh und Angelpunkt. Alle drei Unterkünfte liegen in einem schönen und gepflegtem Garten in dem man sich gerne aufhält. Mit Glück gibt es sogar frisches Obst ( Mango, Sternfrucht, Guave ... ) direkt vom Baum, sehr lecker.

In direkter Nachbarschaft liegen neuerdings die Unterkünfte der Angestellten des neue 4**** Hotels Le Domaine de L'Orangeraie. Sollte es bei den Bediensteten einmal etwas lauter zugehen, klärt Alvis ( der Eigentümer des Bois D'Amour ) dies umgehend.

Küche / Restaurant:


Die kleine Küche ist gut ausgestattet und eine perfekte Alternative zu den kleinen Take-Aways, welche auf La Digue überall aus dem Boden schießen. Leider war es auch hier relativ schwierig fangfrischen Fisch zu bekommen.

Wer gerne einen tollen Ausblick beim Abendbrot genießen möchte, sollte ein Dinner im Snack Bellevue buchen. Gutes Essen zum fairen Preis mit traumhaften Sonnenuntergang.

Personal:


Die Reinigung der Zimmer erfolgte tägliche und das personal war wirklich freundlich. Sollte es einmal Problem mit dem Abfluss geben oder das Wasser nicht richtig warm werden ist Alvis der richtige Ansprechpartner. Er organisiert schnell einen Handwerker und das Problem wird kurzfristig beseitigt.

Aktivitäten:


Das Fahrrad ist das Transportmittel der Wahl und wird täglich für die Fahrten zum Strand benötigt. Morgens zum Sonnenaufgang an die Anse Banane, danach ab zum Hafen für frisches Obst und mit etwas Glück auch mal ein frischer Fang aus dem Meer. Da ist der Morgen schon fast um und alle Zutaten für ein leckeres Frühstück sind im Fahrradkorb.

Wer möchte kann den Tag an der Anse Patates verbringen und die Schnorchelausrüstung testen. Leider ist im September das Meer recht aufgewühlt und die Sicht eher schlecht, besser hat mit da der Februar / März gefallen.
Aufpassen vor den großen Wellen beim Einstieg ist jedoch immer geboten !

Wer es etwas entspannter haben möchte nimmt seinen Drahtesel und fährt an die Anse Source d’Argent. Ein schattiges Plätzchen gibt es fast immer und nach 17:00 Uhr wird es ruhiger, da die Tagesgäste von Praslin die letzte Fähre bekommen müssen. Jetzt ist auch Zeit für tolle Fotos ohne Menschenmassen.

Etwas mehr Planung benötigt die Tour zur Grand Anse, Petit Anse und Anse Cocos. Mit dem Fahrrad geht es bis zur Grand Anse und auf dem Weg dorthin muss eventuell schon einmal das Rad geschoben werden. Der Anstieg ist zwar nicht so steil aber es reicht.  Angekommen gibt es noch ein kleine Erfrischung an der Strandbar und wer sich von dem atemberaubenden Ausblick trennen kann, geht zu Fuß weiter bis an die Anse Petit. 40 Minuten sollte man jedoch schon einplanen.

Nach einer kurzen Pause ( Vorsicht beim Baden, die Strömung ist stark und tückisch ) geht es weiter zur Anse Cocos. Auch hier benötigt man 45 Minuten und man geht teilweise etwas ins Inselinnere. Die Trampelpfade zeigen den Weg, keine Panik.

Angekommen empfängt einen der Indische Ozean mit tollen Farben, Granitfelsen und einer beeindruckenden Brandung. Wer etwas im Wasser baden möchte, sollte bis ans Ende der Bucht gehen und im Schutz der Steine sein Bad nehmen.

Ein toller Ausflug und wer noch Lust und Zeit hat genießt den Sonnenuntergang am Hafen.

 

Tipps:


Ohne Fahrrad geht es kaum.

  • Tagesausflug zur Grand Anse, Petit Anse und Anse Cocos
  • Sonnenaufgang an der Anse Banane ( da sind noch keine Menschenmassen unterwegs )
  • Sonnenuntergang an der Anse Source d’Argent ( da sind die Menschenmassen schon wieder weg )
  • Abendessen im Snack Bellevue ( Reservierung notwendig )
  • Tagesausflug nach Praslin ( Anse Lazio )

Sicherheit:


Wer nicht aufpasst muss eventuell sein Fahrrad suchen, da es ein andere Gast der Insel verwechselt hat. Das ist eigentlich die einzige Gefahr auf La Digue.

Klartext:


Wie bei meinem ersten Besuch im Jahr 1995 ist es leider nicht mehr auf La Digue. Es gibt ein paar Vorteile ( die Takeaways z.B. ) aber ich war schon sehr Erschrocken über die Anzahl der Besucher und den Zustand der Natur. Die Strände sind jetzt sehr gut besucht, heile Korallen habe ich kaum noch gesehen und der Verkehr macht die verträumte Inselidylle zunichte. Die Bewohner sind gestresst und man hat kaum noch Zeit für einen kleinen Schnack beim Bierchen. Die Ochsenkarren sind verschwunden ( ausser Danny mit seinen Hochzeitsservice ) und die kleine Einkaufsstraße benötigt schon fast eine Ampel, ja so ist es leider geworden.

War ich früher jeden Tag zum Schnorchel oder habe Pressluft geatmet würde ich auf die nächste Reise nicht einmal mehr die Taucherbrille im Gepäck haben. Die Haischulen bei Marianne gehören nach einem Haiangriff auf Praslin der Vergangenheit an, da die Regierung alle Fischern freies Benzin für die Jagd zur Verfügung gestellt hatte. Oh je, ich bin schon sehr traurig über die Situation.

Wer noch etwas vom "alten" Inselflair erleben möchte nutz früh am Morgen das Rad und erkundet die Insel.

Villas Idea (Praslin)


Die schönsten Strände der Welt sind auf Praslin zu finden und auch die einmalige Coco De Mer gibt es nur hier. Wenn das nicht ausreichende Gründe sind diese Insel der Inner Islands zu besuchen, welche bitte schön sonst.

Leider wurden unsere hohen Erwartungen nur zum Teil erfüllt ( siehe Klartext ) und wir verabschiedeten uns mit einem lachenden und einem weinenden Auge.

Sicher, wer mehr als 1000,00 € für ein Zimmer im Lemuria Golf Resorts ausgeben kann oder doch lieber das Raffles für Preise ab 1100,00 € bucht, findet hier das Paradies. Wir gönnten uns "nur" die Villa Idea an der Anse Kerlan.

Preise:


Der Preis für die Villa Idea lag bei 130,00 € pro Nacht bei einer Belegung mit 3 Personen.

Kommunikation:


Per Mobilfunk ist man erreichbar der Internetzugang ist gegen geringe Kosten möglich.

Anreise:


Auf Wunsch wird der Transfer vom Flughafen zur Villa durch den Gastgeber durchgeführt.

Wir sind mit der Fähre von Mahe aus angereist und haben ein Taxi Transfer vor Ort organisiert. Kosten für die einfache Fahrt circa 40,00 € und problemlos am Hafen buchbar.

 

Meine Reisezeiten:


  • September 2018

Das Wetter:


September 2019

  • Die Temperatur lag tagsüber bei circa 30°C. Von Zeit zu Zeit gab es starke Regenschauer.
  • Seegras ( ein häufige Erscheinung an den Stränden der Seychellen ) machte das Baden an der Anse Kerlan unmöglich.

Zimmer:


Der Bungalow ist praktisch eingerichtet und alles war sauber und ordentlich. 2 Schlafzimmer, ein kleiner Wohnbereich, Badezimmer mit Waschmaschine und eine Küche stehen dem Gast zur Verfügung. Die kleine Terrasse zeigt leider direkt auf den Zaun des Nachbargrundstück.

Küche / Restaurant:


Frischer Fisch war aufgrund der bewegten See schwer zu bekommen ( ja, das gibt es auf den Seychellen ) aber zum Glück hatte George ( unser Vermieter ) noch 3 Barrakudas besorgen können. So konnten wir in unsere kleine Küche ein schönes Abendessen zaubern. Notfalls gibt es noch ein Take Away in der Nähe 🙂

Die für die Seychellen typischen kleinen Shops liegen in der direkten Umgebung und sind gut zu Fuß erreichbar.

Personal:


George, der Vermieter, kümmert sich um das Wohl der Gäste. Er besorgt frischen Fisch und auch mal eine Kokosnuss. Besonders wichtig ist jedoch die Anmeldung zum Besuch der Anse Georgette. Diese kann nur durch einen Vermieter erfolgen. 

Aktivitäten:


Die Anse Kerlan bietet sich aufgrund der künstlichen Wellenbrecher und des vielen Seegras leider nicht zum Baden an. Zum Glück liegen die beiden Traumstrände ( Anse Lazio und Anse Georgette ) in erreichbarer Nähe, jedoch benötigt der Besuch eine gewisse Planung.

Anse Georgette: Anmeldung beim Hotel Lemuria Golf Resorts und 30 Minuten Fußmarsch

Anse Lazio: 60 Minuten Fußmarsch mit toller Aussicht und rutschigen Passagen

Wunderschön sind die Sonnenuntergänge an der Anse Kerlan.

 

Tipps:


Die Fahrt mit dem lokalen Linienbus gehört zum "must do" auf Praslin. Nirgends kommt man den Einheimischen näher als hier. Da hat man schnell mal einen Korb voller Hühner auf dem Schoß oder wird Zeuge des Streits zwischen Bussfahrer und Fahrgast. Aber wie soll der Fisch denn sonst transportiert werden.

  • Besuch der Anse Georgette
  • Besuch der Anse Lazion
  • Sonnenuntergang an der Anse Kerlan bewundern

Ausflüge zu den vorgelagerten Inseln Cousin oder Curieuse sind möglich aber kostspielig.

Sicherheit:


Dieser Teil Praslin's machte einen ruhigen und sicheren Eindruck. Wir hatten nie ein ungutes Gefühl und auch bei Dunkelheit konnten man beruhigt auf die Straße gehen.

 

Klartext:


Ich hatte bei dieser Reise eine Unterkunft an der Anse Kerlan ausgewählt, da ich noch nie an der Anse Georgette war und diese unbedingt einmal sehen wollte. Sicher ist der Strand einer der schönsten, den ich kenne aber die Anse Lazio ist genauso schön. Der Umstand der notwendigen Reservierung macht den Besuch der Anse Georgette zu einem Glücksspiel ( man bekommt leider nicht immer Zugang ) und dieses vermiest die ganze Sache sicher beabsichtigt. Nur so bleibt die Bucht für die Hotelgäste des Lemuria Golf Resorts etwas exklusiver.

Eigentlich sind die Strände der Seychellen für Jedermann zugänglich es sein denn, ein 5 Sterne Luxus Hotel baut einen Golfplatz um den Strand.

Das nächste Ärgernis an der Anse Kerlan ist die starke Brandung, die den kompletten Strand abträgt. Künstliche Wellenbrecher sollen dies verhindern liegen aber wie Fremdkörper am Strand. Baden ist so, nicht nur wegen des kniehohen Seegras, fast unmöglich.

Auch die Anse Volbert hat uns nicht mehr so gut gefallen wie noch vor Jahren. Zugebaut und fast schon hektisch für die Seychellen ein ungewöhnliches Bild für uns und die scheinbar unter Drogeneinfluss stehenden Strandhändler versuchten nur an etwas Geld zu kommen.

Wir Ihr aus diesen Zeilen entnehmen könnt, werde ich auf Praslin nicht mehr übernachten. Um die traumhafte Anse Lazio zu besuchen reicht mir der Tagesausflug von La Digue aus.

 

Sailfish Beach Villas (Mahe)


Die Lage der Sailfish Beach Villas war für uns perfekt, was jedoch einen Mietwagen voraussetzte. Etwas zurückgelegen liegen die kleinen Häuser an einem Hang und bieten einen traumhaften Blick auf die Anse a la Mouche. Die Umgebung bietet einsame Strände, kleine Shops und einen sehr guten Fischhändler. Was will man Meer.

Bedenken über Seegraswiesen mit stechenden Sandfliegen, Diebstähle von Wertsachen oder Autoaufbrüche haben sich zum Glück nicht bestätigt und wir hatten sehr schöne Tage auf der Hauptinsel der Seychellen. Ganz im Gegenteil, lag unser Schwerpunkt in der Vergangenheit eher auf den Inseln La Digue bzw. Praslin, waren wir froh auf dieser Reise mehr Zeit auf Mahe verbracht zu haben.

Preise:


Es gibt 2 unterschiedlichen Kategorien, die Standard bzw. Deluxe Villa.

Die Preise für eine Standard Villa lagen im Jahr 2018 bei 105,00 € für eine Person. Für jede weitere Person werden circa 20,00 € pro Nacht berechnet.

Die Preise für eine Deluxe Villa starten bei 120,00 € pro Nacht.

Kommunikation:


Per Mobilfunk ist man erreichbar und der Internetzugang ist kostenfrei möglich.

Anreise:


Die Fahrt mit dem Mietwagen vom Internationalen Flughafen Mahe (SEZ) bis zur Anse a la Mouche dauert circa 40 Minuten.

Die ersten Eindrücke der Seychellen sind überwältigend und plant schon ein paar Minuten für die ersten "Foto Stopps" ein.

Meine Reisezeiten:


  • September 2018

Das Wetter:


September 2019

  • Die Temperaturen waren mit etwas über 30°C  sehr angenehm, wobei oft ein leichter Wind wehte. Die kurzen und seltenen Regenschauer störten nicht.
  • Seegras ( ein häufige Erscheinung an den Stränden der Seychellen ) hatten wir auf Mahe im September kaum.
  • Die See war, von den Starken Winden im August, zum Teil noch recht rau und die Fischer hatten Problem Ihre Netze auszuwerfen. August / September sind somit auch für Taucher bzw. zum Schnorcheln nicht optimal.

Zimmer:


Die Standard Villa hatte alles was wir brauchten. Eine gut ausgestattete Küche, einen Ess/Wohnbereich, Gästetoilette und Terrasse mit Garten in der unteren Etage.

Im ersten OG gab es ein größeres Badezimmer mit Dusche und zwei Schlafzimmer.
Von hier konnte die Anse a la Mouche in traumhaften Farben bewundert werden.

Ein Parkplatz mit Überdachung konnte kostenfrei genutzt werden.

Unsere Villa war nicht barrierefrei ! Bitte bei der Buchung berücksichtigen.

Küche / Restaurant:


Auf den Seychellen ist es ratsam eine Unterkunft mit Kochmöglichkeit zu buchen, da die Preise in den örtlichen Restaurant oft sogar über denen in Deutschland liegen. Ausstattung und Sauberkeit der Küche in den Sailfish Beach Villas gaben keinen Grund zur Klage.

Personal:


Die Zimmer wurden Montags - Samstags vom freundlichen Personal gereinigt und für Fragen stand Debbie ( Vermieterin ) immer zur Verfügung.

Aktivitäten:


Die Strände in der Umgebung laden zum Sonnenbaden und Schwimmen ein. Per Mietwagen können Ausflüge nach Mahe, Eden Island oder zur Beau Vallon unternommen werden. Uns hat die Lage der Unterkunft sehr gut gefallen. Es ist ist ruhig und der Ausblick einfach fantastisch. Da hält man es auch mal einen Tag ohne Aktivitäten durch.

OK, der morgendliche Fototrip zur Anse Parnel und ein Sundowner an der Anse Louis müssen sein.

Tipps:


Die Unterkunft mit Küche und ein Mietwagen sind auf Mahe einfach zwei Dinge, auf die ich nicht verzichten würde. Ob es der tägliche Einkauf, der Weg zu den noch einsamen Stränden oder ein Besuch der Hauptstadt Victoria ist, mit gemietetem Auto ist man flexibel und spontan. Sollte das Wetter auf der einen Seite der Insel nicht so schön sein, kann es auf der anderen Seite traumhaft aussehen. Die relativ hohe Gebirgskette ( fast 1000 Meter ) ist dabei eine richtige Wetterscheide.

Besuchen solltet Ihr auf jeden Fall die traumhaften Strände im Süden der Insel. Anse Intendance oder die Petite Police Bay sind dabei nur zwei Beispiele. Haltet einfach dort an wo es schön ist, es ist ganz einfach.

Vorsicht bitte nur vor den starken Strömungen und der hohen Brandung !

 

Sicherheit:


Berichte über Aufbrüche von Autos oder Wohnungen kann ich nicht bestätigen jedoch scheinen die Seychellen ein Problem mit der Beschaffungskriminalität zu bekommen. Auf jeder der besuchten Inseln wurden wir auf die aktuelle Drogenproblematik angesprochen und Drogen Abhängige gibt es leider auf jeder der Inner Island. Menschen, die den Müll durchsuchen müssen, kannten wir bis dato nicht auf den Seychellen aber das bringt die neue Welt leider mit sich.

Wer seine Wertsachen während des Strandbesuch nicht im Auto lässt und sonst auch mit gesunden Menschenverstand handelt, muss sich, aus meiner Sicht, keine Sorgen im Urlaub auf den Seychellen machen.

Klartext:


Günstig geht anders aber es lohnt sich trotzdem (noch) den Seychellen einen Besuch abzustatten. Die Beau Vallon hat jedoch schon bessere Tage gesehen und die Rushhour in Mahe ist auch nicht unbedingt ein muss. Ich hoffe, der Bauwahn hält nicht mehr lange an und die traumhaften Strände im Süden der Insel bleiben so, wie sie sind.

Seychellen

Nach einer Abstinenz von fast 15 Jahren war es im September 2018 wieder an der Zeit eine Reise auf die Seychellen zu unternehmen. Ich war sehr gespannt, ob die traumhaften Strände von La Digue wie Anse Patates, Anse Source d’Argent oder Grand Anse, noch so makellos aussehen wie im Jahr 2003. Sicher wird es nicht mehr so einsam sein aber der Charme der Inseln ist hoffentlich noch vorhanden.

Auf dieser Reise beschränke ich mich auf die Inner Islands Mahe, Praslin und La Digue, welche jetzt per Speed Katamaran in kurzer Zeit erreichbar sind ( Mahe - Praslin 60 Minuten, Praslin - La Digue 15 Minuten ) . Die Überfahrt ist von den Verbindungen her mit dem Flugtransfer vergleichbar, jedoch sollte man sich die Reise bei starken Wellengang überlegen. Nichts für Menschen, die leicht Seekrank werden.

Da ich in diesem Urlaub die Unterwasserausrüstung Zuhause gelassen habe, zog ich einen Besuch von Desroches Island ( Insel der Amiranten ) nicht in Betracht. Gerne hätte ich auch dort die Veränderungen der letzten Jahre gesehen, jedoch lagen die Zimmerpreise jenseits von gut und böse und schöne Strande gibt es auf den Inner Islands genug. 1000 € pro Nacht zeigen weiter, wo der Trend auf den Seychellen hingeht.

Ich gönnte mir auf dieser Reise dafür lieber einen kleinen Mietwagen auf der Insel Mahe. So konnte ich früh am Morgen schon tolle Sonnenaufgänge an menschenleeren Stränden bewundern; einfach traumhaft schön.

Weiter Eindrücke zu den einzelnen Insel könnt Ihr auf den folgenden Seiten oder im BLOG lesen.

Malaysia

Malaysia, als Reiseziel nicht wirklich auf meiner Liste zu finden aber wie sich herausstellte zu unrecht. Schon das Drehkreuz Kuala Lumpur ( KL ) ist einen Besuch wert und wenn die Möglichkeit besteht, würde ich hier auch immer 3 Nächte zum Entspannen bzw. Einkaufen einplanen. KL ist zwar nicht so imposant wie Singapur aber der Blick auf die Petronas Towers ( Twin Towers ) beeindruckte mich schon sehr.

Malaysia hat von allem etwas und das macht dieses Land so sehenswert ! Es gibt zwar immer einen Platz auf dieser Welt, der einen kleinen Tick schöner oder interessanter ist, aber hier gibt es halt alles.

Eine tolle Stadt wie Kuala Lumpur (OK, Singapur gefällt mir diesen besagten kleinen Tick besser) , traumhafte Strände auf Pulau Lang Tengah ( fast so schön wie auf den Seychellen ) oder erstkalssige Riffe bei Sipadan ( nicht ganz so Artenreich wie in Indonesien ).

Es fällt schon fast schwer sich zu entscheiden wo man seine Urlaubstage verplant, doch dank guter Busverbindungen und günstigen Billigfliegern ( z.B. Air Asia ) lässt sich sicher eine interessante Kombination finden.

Wie so oft gibt es auch für Malaysia Punkte, die vor einer Reise betrachtet werden müssen. Als großes Manko und für mich kaum vorstellbar, sind die riesigen Plantagen zur Gewinnung von Palmöl. Schon aus dem Flugzeug gut sichtbar jedoch kaum fassbar, erstrecken sich die Felder kilometerweit. Bei meiner Überlandfahrt mit dem Bus war ich jedoch nur noch sprachlos und bedrückt von der Ausbeutung unserer Natur.

Bei meinen Reisen in dieses Land habe ich trotzdem noch nicht alle Punkte gesehen, die mich interessieren und die Strände Tioman's oder den Regenwald von Borneo werde ich bestimmt noch erkunden und das mit Sicherheit inklusive Stopp in KL.

Palau

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Der kleine Inselstaat Palau ist sicher nur unter Tauchern bekannt, aber hier ist er ein absolutes Highlight. Seid Ihr schon immer auf das "BIG BLUE" Erlebnis aus, müsst Ihr Euch mit Palau näher beschäftigen. Wunderschöne Tauchplätze gibt es hier und wer zur richtigen Reisezeit in dieses Inselarchipel im Pazifik, reist wird Erlebnisse mitnehmen die ihres Gleichen suchen.

German Channel, Blue Corner oder mein Lieblingslatz "Turtle Cave" sind einige der besten Tauchplätze der Welt und wenn man über Palau liest, dass es sich hier um eine Platz unter den TOP 10 handelt, kann man das glauben ( Was bei anderen Tauchzielen oft nicht richtig oder doch sehr übertrieben ist ).

Mantas, Haie oder zum Teil auch Segelfische ( Sailfisch ) gibt es mit Glück vor die Taucherbrille, wobei wir Haie sehr oft gesehen haben. Doch auch die schöne Korallenwand des Big Drop off ist mehrere Tauchgänge wert und wer möchte kann diese sogar auch bei Nacht bewundern, einfach nur schön.

( Ab Januar 2020 gilt ein Verbot von Sonnencreme zum Schutz der Riffe. Zuwiderhandlungen werden mit 900 € bestraft )

Die Regierung von Palau ist sich mittlerweile dieses Reichtums bewusst geworden und Schlagzeilen über das Abschlachten von Haien gehören der Vergangenheit an. Der Präsident Palau's hat im Jahr 2015 sogar den Entwurf eines totalen Fisch-Fangverbot im Parlament eingebracht und wir warten mal ab was da passiert. Es macht Hoffnung für den Erhalt dieser einzigartigen Unterwasserwelt.

Auch an der Wasseroberfläche gibt es Sehenswertes. Die Insel Welt der Rock Islands mit seinem starken Farbkontrast vom grün/blauen Wasser und den schwarzen Felsen hat mich dabei am meisten beeindruck.

Wer sich für die Vergangenheit dieser Region interessiert sollte auch etwas Zeit auf Peleliu verbringen, obwohl sich hier die düstere Seite der Geschichte zeigt. Die Schlacht um Peleliu im Jahr 1944, bei der sich Amerikaner und Japaner bis zum Tod bekämpften, hat viele Spuren hinterlassen und Bunker sowie Panzer erinnern noch heute an dieses schreckliche Kapitel der Geschichte. Kein Platz für Urlaubsfreuden denn es ging ganz schön unter die Haut aber ich bin heute noch bewegt.

Wer schöne Strände sucht ist bei Palau nicht an der besten Adresse gelandet. Auf der Hauptinsel ( Babelthuab ) kenne ich nur den künstlich angelegten Strand des Palau Pacific Resort ( überall liebevoll PPR genannt ), der den Gästen des Hotels vorbehalten bleibt. Wir hatten Glück und konnten, auf Grund der Buchung des Carolines Hotel, den Strand nutzen. Ob das heute noch so ist kann ich nicht beurteilen. Traumhafte Strände sind sonst nur mit dem Boot ( zum Beispiel bei der Deko Pause ) erreichbar und befinden sich zwischen den Rock Islands.

Wir haben es möglichst vermieden viel Zeit auf Babelthuab zu verbringen und der An / Abreisetag war eigentlich immer schon ein Tag zu viel. Unser Platz in Palau lag direkt an den Tauchplätzen und heisst Carp Island. Einfach, natürlich und genau unser Ding !

Ehrlich gesagt ist Carp Island für uns Palau. Das kann falsch sein doch wir haben uns dabei sehr wohl gefühlt.